Longieren & Bodenarbeit (59)

Longieren & Bodenarbeit

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Das Bewegen des Reitpferdes umfasst neben dem Reiten, auch das Longieren und die Bodenarbeit. Longieren von Dressurpferden, Springpferden und Freizeitpferden bedeutet nicht nur Abwechslung für das Pferd, sondern auch für den Reiter. Longieren ist eine Form der Bodenarbeit in welcher Reiter und Pferd wortwörtlich auf der gleichen Ebene miteinander arbeiten.

 

Die Arbeit an der Longe mit Pferden oder Ponies dient der Gymnastizierung und Dehnung – dazu gehört auch das Freilongieren nur am Halfter. Meist trägt das Pferd jedoch einen Kappzaum oder normales Zaumzeug wenn es longiert wird. Longiert man Jungpferde, fördert man deren Gleichgewicht und Kondition. Das Gleiche gilt aber auch wenn man Sportpferde longiert, die bereits älter sind. Auch bei der Ausbildung von Reitern ist das Longieren weit verbreitet. Kinder ab ca 8 bis 10 Jahren erhalten auf Reitschulpferden Longe-Unterricht. Während einer Longestunde wird der Sitz trainiert während das Pferd im Kreis trabt oder galoppiert. Ein Reitschüler kann beim Reitunterricht an der Longe einen guten Sitz antrainieren oder korrigieren, ohne darauf zu achten, wo das Pferd jetzt durchläuft und welche Gangart es einschlagen sollte.

 

Geeignete Longen zum Longieren mit Trense sind weiche Nylonlongen, wie sie unteranderem von Busse oder auch Horze herstellen. Pferde, die beim Longieren nicht geritten werden, können mit dem Halfter longiert werden. Um beste Resultate zu erzielen, sollte bei der Arbeit an der Longe immer das Ziel sein, die Losgelassenheit des Pferdes anzustreben – dass es den Kopf nach unten streckt und dass es über den Rücken eine schöne Dehnung in der vorwärts-abwärts Bewegung gibt.

 

Da die Pferde dabei grosse Tritte machen, empfiehlt es sich, die Beine zu Bandagieren und dem Pferd Glocken über die Hufe oder Ballenschoner anzuziehen – diese sind, genauso wie die Longen, in unserem Onlineshop erhältlich.

  

Eine zentrale Bedeutung hat das Longieren von Pferden im Voltigiersport. Beim Voltigieren galoppiert das Pferd im Kreis während bis zu drei Artisten auf dem Pferderücken akrobatische Kunststücke ausführen. Folgende Produkte werden zum Voltigieren benötigt: einen weissen Voltigiergurt, eine Voltigierdecke – auch Pad genannt – und stützende Bandagen. Beim Longieren wird in der Regel mit einer normalen Longe oder an der Doppellonge gearbeitet.

Im Gegensatz dazu ist die Bodenarbeit eher ein Sammelbegriff für alle möglichen Varianten sich mit dem Pferd vom Boden aus zu Beschäftigen. Das Spektrum reicht von einfachen Führübungen über Übungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pferd und Reiter, Zirkuslektionen, bis hin zur Handarbeit und der Arbeit am langen Zügel.

 

Bekannte Vertreter, die Übungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pferd und Reiter entworfen haben, sind Monty Roberts, Linda Tellington Jones, Pat Parelli und Michael Geitner. Viele Freizeitreiter verwenden diese Übungen um die Kommunikation zwischen sich und ihrem Pferd zu verbessern und die Rangordnung zu klären. Zirkuslektionen dienen eher der Abwechslung.

Führübungen können verwendet werden um junge Pferde auf ihr Leben als Reitpferd vorzubereiten. Dies beinhaltet, das Pferd an ein Halfter zu gewöhnen und ihm beizubringen sich führen zu lassen. Es ist erst sinnvoll ein Pferd einzureiten, wenn es sich bereitwillig führen und longieren lässt. Die Arbeit an der Hand und die Arbeit am langen Zügel kann zur Gymnastizierung des Pferdes ebenso wie zu seiner weiteren Ausbildung eingesetzt werden. Diese Arbeit ist anspruchsvoll und erfordert einen erfahrenen Ausbilder. Ein Pferd kann aus verschiedenen Gründen longiert werden: zum Einreiten, zum Muskelaufbau bei Rückenproblemen, zum regulären Bewegen oder um ein übermütiges Pferd zu beruhigen.

Für einfache Führübungen benötigt man lediglich ein Halfter und einen Führstrick. Für die Handarbeit benötigt man zusätzlich eine genügend lange Gerte und für die Arbeit am langen Zügel muss ein langer Zügel vorhanden sein. Was die Übungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pferd und Reiter betrifft, so hat jeder Begründer einer Methode in der Regel seine eigenen Hilfsmittel entworfen und auch vermarktet.

 

Reitsport.ch möchte dich und dein Pferd in allen Stufen der Ausbildung begleiten. Bei uns kannst du Reitsportprodukte günstig, schnell und einfach online kaufen. Schau in unseren Onlineshop vorbei und stöbere in unserem Sortiment.

Das Bewegen des Reitpferdes umfasst neben dem Reiten, auch das Longieren und die Bodenarbeit. Longieren von Dressurpferden, Springpferden und Freizeitpferden bedeutet nicht nur Abwechslung für das... mehr erfahren »
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Das Bewegen des Reitpferdes umfasst neben dem Reiten, auch das Longieren und die Bodenarbeit. Longieren von Dressurpferden, Springpferden und Freizeitpferden bedeutet nicht nur Abwechslung für das Pferd, sondern auch für den Reiter. Longieren ist eine Form der Bodenarbeit in welcher Reiter und Pferd wortwörtlich auf der gleichen Ebene miteinander arbeiten.

 

Die Arbeit an der Longe mit Pferden oder Ponies dient der Gymnastizierung und Dehnung – dazu gehört auch das Freilongieren nur am Halfter. Meist trägt das Pferd jedoch einen Kappzaum oder normales Zaumzeug wenn es longiert wird. Longiert man Jungpferde, fördert man deren Gleichgewicht und Kondition. Das Gleiche gilt aber auch wenn man Sportpferde longiert, die bereits älter sind. Auch bei der Ausbildung von Reitern ist das Longieren weit verbreitet. Kinder ab ca 8 bis 10 Jahren erhalten auf Reitschulpferden Longe-Unterricht. Während einer Longestunde wird der Sitz trainiert während das Pferd im Kreis trabt oder galoppiert. Ein Reitschüler kann beim Reitunterricht an der Longe einen guten Sitz antrainieren oder korrigieren, ohne darauf zu achten, wo das Pferd jetzt durchläuft und welche Gangart es einschlagen sollte.

 

Geeignete Longen zum Longieren mit Trense sind weiche Nylonlongen, wie sie unteranderem von Busse oder auch Horze herstellen. Pferde, die beim Longieren nicht geritten werden, können mit dem Halfter longiert werden. Um beste Resultate zu erzielen, sollte bei der Arbeit an der Longe immer das Ziel sein, die Losgelassenheit des Pferdes anzustreben – dass es den Kopf nach unten streckt und dass es über den Rücken eine schöne Dehnung in der vorwärts-abwärts Bewegung gibt.

 

Da die Pferde dabei grosse Tritte machen, empfiehlt es sich, die Beine zu Bandagieren und dem Pferd Glocken über die Hufe oder Ballenschoner anzuziehen – diese sind, genauso wie die Longen, in unserem Onlineshop erhältlich.

  

Eine zentrale Bedeutung hat das Longieren von Pferden im Voltigiersport. Beim Voltigieren galoppiert das Pferd im Kreis während bis zu drei Artisten auf dem Pferderücken akrobatische Kunststücke ausführen. Folgende Produkte werden zum Voltigieren benötigt: einen weissen Voltigiergurt, eine Voltigierdecke – auch Pad genannt – und stützende Bandagen. Beim Longieren wird in der Regel mit einer normalen Longe oder an der Doppellonge gearbeitet.

Im Gegensatz dazu ist die Bodenarbeit eher ein Sammelbegriff für alle möglichen Varianten sich mit dem Pferd vom Boden aus zu Beschäftigen. Das Spektrum reicht von einfachen Führübungen über Übungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pferd und Reiter, Zirkuslektionen, bis hin zur Handarbeit und der Arbeit am langen Zügel.

 

Bekannte Vertreter, die Übungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pferd und Reiter entworfen haben, sind Monty Roberts, Linda Tellington Jones, Pat Parelli und Michael Geitner. Viele Freizeitreiter verwenden diese Übungen um die Kommunikation zwischen sich und ihrem Pferd zu verbessern und die Rangordnung zu klären. Zirkuslektionen dienen eher der Abwechslung.

Führübungen können verwendet werden um junge Pferde auf ihr Leben als Reitpferd vorzubereiten. Dies beinhaltet, das Pferd an ein Halfter zu gewöhnen und ihm beizubringen sich führen zu lassen. Es ist erst sinnvoll ein Pferd einzureiten, wenn es sich bereitwillig führen und longieren lässt. Die Arbeit an der Hand und die Arbeit am langen Zügel kann zur Gymnastizierung des Pferdes ebenso wie zu seiner weiteren Ausbildung eingesetzt werden. Diese Arbeit ist anspruchsvoll und erfordert einen erfahrenen Ausbilder. Ein Pferd kann aus verschiedenen Gründen longiert werden: zum Einreiten, zum Muskelaufbau bei Rückenproblemen, zum regulären Bewegen oder um ein übermütiges Pferd zu beruhigen.

Für einfache Führübungen benötigt man lediglich ein Halfter und einen Führstrick. Für die Handarbeit benötigt man zusätzlich eine genügend lange Gerte und für die Arbeit am langen Zügel muss ein langer Zügel vorhanden sein. Was die Übungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Pferd und Reiter betrifft, so hat jeder Begründer einer Methode in der Regel seine eigenen Hilfsmittel entworfen und auch vermarktet.

 

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