Wie komme ich sicher mit dem Hänger durch den Winter

Wer bei diesem Wetter Hänger fahren muss will natürlich sich und sein Pferd heil von A nach B bringen, was bei Schnee und Glätte manchmal tükisch sein kann. Hier einige Tipps um sicher voran zu kommen.

Bei der Fahrt durch Matsch und Schnee kann bei Frost die Bremse des Hängers einfrieren, es hilft schon wenn man beim wieder losfahren etwas vor und zurück fährt so kann man die Bremse meistens wieder lösen, sollte das nicht reichen kann man sie erwärmen. Bleibt die Bremse fest bleibt das betroffene Rad blockiert und rollt nicht mehr.  Man sollte auf jeden Fall vor dem los fahren kurz einen Bremsentest machen.

Natürlich sind Winterreifen für das Zugfahrzeug ein Muss und der Hänger sollte eben falls gut bereift sein und keine abgefahrenen Reifen drauf haben. Die Winterreifen haben durch die spezielle Gummimischung eine bessere Haftung.  Die Mindestprofiltiefe liegt bei  1,6mm.

Wer die Möglichkeit hat sollte im Winter mit einem Allrad unterwegs sein.  Die Traktion jedes Rades ist besser, was  bedeutet, dass es nicht so schnell durchdreht. Die Motorleistung wird optimal auf die Strasse übertragen. Ausserdem ist die Fahrstabilität und das Fahrverhalten besser als bei einem Front- oder Heckantrieb. Zwar sind Allradantriebe im Winter sicherer jedoch heisst das nicht, dass man nicht mehr aufpassen muss. Es muss trotzdem auf glatten Stellen gefühlvoll gebremst, gelenkt und angefahren werden.

Sollte die Fahrbahn aber sehr verschneit sein, sollte man den Hänger am besten zu Hause lassen, auch wenn das Zugfahrzeugt Halt hat kann der Hänger hinten rutschen. Wer doch unbedingt auch bei schlechter Witterung und nicht geräumten Strassen den Hänger braucht kann natürlich auch Ketten aufziehen.  Hier fährt man wieder sicherer wenn man einen Selbstfahrer hat.

 

Pferde sollten im Winter gedeckt in den Hänger gestellt werden, aber nicht so warm das sie schwitzen, dann können sie sich erkälten,  so muss es nicht auf die Frischluftzufuhr verzichten. Natürlich muss ein Pferd mit sehr dickem Winterfell nicht gedeckt werden oder nur mit einer Abschwitzdecke.  Da das Pferd im Hänger durch die Bewegung mit arbeitet kriegt es warm und muss deshalb nicht ganz so warm gedeckt werden wie im Stall.  Nach dem Training empfiehlt sich eine Funktionsdecke, da das Pferd nachschwitzen kann.  Zwei Pferde in einem Hänger heizen natürlich auch noch mehr wie nur eins.

Bei kaltem Wetter empfiehlt es sich einen Türschlossenteiser dabei zu haben, falls die Tür zur Sattelkammer, die Schlösser des Seiteneingangs oder die Deichselsicherung gefrieren.

Vor dem Verladen des Pferdes müssen die Böden kontrolliert werden das Pferd sollte nicht auf gefrorenem Boden verladen werden, da es hier sehr rutschig sein kann. Sollte das Pferd währen des Transports pinkeln müssen sollte man dies so rasch als möglich weg machen, nicht das sich hier dann eine Eisschicht bildet.

Auch im Winter sollte der Hänger nicht komplett geschlossen sein. Ohne Frischluft kann Sauerstoffmangel im Hänger herrschen und es entsteht Kondenswasser, welches dann gefrieren kann.  Es darf aber natürlich auch nicht ziehen.

Ich wünsche allen eine sichere und heile Fahrt und das ihr heil von A nach B kommt!

 

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(1) Kommentare

  • Gute Idee

    Hallo Alexandra, das ist ein guter Artikel und ruft nun allen noch einmal in Erinnerung wie man sich im Winter verhalten soll. Nur ganz wichtig: Gesetzlich ist die Profiltiefe mit 1.6mm notiert. Empfehlenswert ist aber eine Mindestprofiltiefe von 4mm. Ebenfalls zu empfehlen ist wie du beschrieben hast auch die Montage von Winterreifen auf dem Anhänger.

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