Wie Dressur- und Springreiter so ticken

Wie Dressur und Springreiter so ticken :) die kleine Unterschiede zwischen den beiden Sparten

Ein nicht allzu ernst gemeinter Text , er sollte mit einem kleinen Schmunzeln gelesen werden :)

 

 

Während einem Dressurreiter bei einem Cavaletti oder einem am Boden liegenden Ast schon das Herz in die Hose rutscht und er sich denkt er würde da niemals heil rüber kommen können dem Springreiter die Sprünge nicht hoch und weit genug sein. Der Springreiter denkt sich dann gerne„ Ist das schon alles“ und der Dressurreiter „ Nein bitte nicht, wir werden sterben“.

 

Dressurreiter verbringen Stunden damit das Pferd einzuflechten, das passende Outfit für sich und das Pferd heraus zu suchen. Die Pferde werden vor dem Turnier geschniegelt und gestriegelt, damit auch ja alles glänzt und kein Staubkorn mehr am Pferd haftet. Der Springreiter macht es sich hier viel einfach… Mähne einflechten …. Nöööö… auch wenn nochmal ein Stroh zu sehen ist, ist das ja nicht zu schlimm und all zu sauber geputzt müssen die Pferde auch nicht sein werden ja sowieso wieder dreckig beim durchreiten des Parcours.

 

Auch die Outfit Wahl ist hier sehr unterschiedlich wo dem Dressurreiter auf dem Springplatz fast die Augen aus dem Kopf fallen auf Grund all der grellen Farben, und manche Springreiter ja auch vor einem Pink in Pink Outfit nicht zurückschrecken, findet der Springreiter die klassischen weiss Töne in der Dressur langweilig und viel zu eintönig. Wo bleibt denn der ganze Spass wenn man kein Color Blocking machen darf?!? Aber nicht nur die Outfits der Pferde sind anders auch die der Reiter!

Die Dressurreiter versuchen mit Ihren perfekten Outfits zu punkten, alles Sitzt vom Haaransatz bis zu den Stiefeln, alles wird auf voll Glanz poliert, es glitzert und funkelt am Reiter. Der Springreiter hingegen verlässt sich auch sein Können, hier muss nicht abgestimmt und poliert werden. Wer sich also für die Dressurentscheidet sollte schon genügend Platz im Kleiderkasten einplanen denn mit nur einem Outfit ist es hier nicht getan.

 

Dressurreiter gehören ja auch eher zu der ruhigen und langweiligen Sorte. Muss man an einem Dressurturnier niessen wird man von allen Seiten böse angeschaut, das Reden sollte man tunlichst unterlassen und von der Tribüne aufstehen auch nur im äussersten Notfall. Der Springreiter hingegen weiss wie Feste gefeiert werden. Schon auf dem ganzen Turnierareal herrscht ausgelassene Stimmung diese wird mit lauter Musik untermauert. Die Zuschauer dürfen sich laut unterhalten, applaudieren und auf den Tischen herumspringen. Alles kein Problem. Ist das Turnier zu Ende wird die Festwirtschaft kurzerhand in eine Disco umgewandelt und bis in die frühen Morgenstunden getanzt. Da kann es dann auch schon mal vorkommen, dass man am nächsten Tag nicht ganz nüchtern auf das Pferd sitzt.

 

Würde ein Dressurreiter einen Springparcours besichtigen würde er sich fragen welchen Galopp man denn nehme müsse um die Abstände von Hindernis zu Hindernis zu messen. Mittelgalopp, Arbeitsgalopp oder doch etwas langsamer? Würde man hingegen den Springreiter fragen gibt es nur eine Antwort. Natürlich Vollgas.

 

Ein haben sie aber alle gemeinsam die Liebe zu ihrem Pferd. J

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(1) Kommentare

  • Passt perfekt

    Super

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