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Wie beeinflusst der Coronavirus die Pferdebranche?

Viele Pferdebesitzer stellen sich im Moment die Frage: Darf ich noch zu meinem Pferd?


Wir haben hier die wichtigsten Punkte für Dich zusammengefasst (Quelle: SVPS und Pferdewoche):


Da der Reitschulbetrieb laut SVPS unter Freizeitbetrieb fällt, muss auch er laut COVID-19-Verordnung 3 bis am 19. April 2020 eingestellt werden. Aus diesem Grund darf ab sofort kein Reitunterricht mehr stattfinden und externe Personen sollten nur noch in Ausnahmefällen Zugang erhalten.

Ebenso sind alle Turniere und Ausbildungskurse bis am 19. April 2020 zu verschieben oder abzusagen. Auch Brevet- und Grundausbildungskurse gehören dazu.

Alle Veranstaltungen, welche direkt vom SVPS organisiert werden, werden bis zum 30. April 2020 verschoben oder abgesagt. Das gilt auch für Richterkurse, vom SVPS organisierte Trainings und Grundausbildungs-, Brevet- und Lizenzprüfungen.

Laut dem Tierschutzgesetz ist die Versorgung und die Bewegung der Pferde ein Grundbedürfnis und muss so immer gewährleistet werden. Die Pferdebesitzer und -halter dürfen ihr Pferd bestmöglich versorgen, solange sie gesund sind. Sie sollten den direkten Kontakt mit anderen Menschen möglichst meiden und die Hygiene- und Social-Distancing-Massnahmen einhalten. 

Ausreiten ist erlaubt. Man muss sich aber trotzdem an die Distanz- und Hygiene-Regeln des BAG halten.

In grösseren Pferdebetrieben wird empfohlen, die Mitarbeiter in feste Gruppen zu teilen, welche nie gleichzeitig arbeiten. So müssten im Falle eines kranken Mitarbeiters nicht alle sondern nur die betroffene Gruppe in Quarantäne und die andere Gruppe kann sich weiter um die Pferde kümmern. 

Auch Hufschmiede, Tierärzte und Futtermittellieferanten dürfen in den Ställen verkehren.

Ebenfalls erlaubt sind Notfalltransporte in und aus Tierkliniken.

In einer Mitteilung der Swiss Horse Professionals wird empfohlen, dass alle Reitbetriebe diese vom Bund angeordneten Auflagen und Präventionsmassnahmen einhalten und im Betrieb umsetzen. Es können Polizeikontrollen in Freizeitbetrieben stattfinden, genau wie auf Reitplätzen. 

Für Grenzgänger, welche ihr Pferd im grenznahen Deutschland haben, wird die kommende Zeit besonders schwer. Denn sie dürfen nur mit einem triftigen Grund über die Grenze. Das ist zum Beispiel bei Selbstversorgern der Fall, wenn das Pferd sonst verhungern würde, wenn sich niemand darum kümmert und nur wenn man die entsprechenden Beweise an der Grenze vorweisen kann. Hier hat das Tierwohl vorrang. Anders sieht es aus, wenn das Pferd in einem Pensionsbetrieb steht. Hier erhält man keine Einreiseerlaubnis. 

 

Es kommen schwierige Zeiten auf uns alle zu und wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal an alle appellieren, sich wirklich an die vorgegebenen Massnahmen zu halten. Das ist essenziell um die Verbreitung des Virus einzudämmen und insbesondere die besonders gefährdeten Menschen zu schützen. 

Geniesst die Zeit mit euren Pferden alleine bei einem Ausritt im Wald und bleibt vor allem gesund.

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