Wenn die Tage wieder kürzer werden - Reiten im Mondschein

Der Winter rückt näher und die Tage werden wieder kürzer. Für die Meisten von uns heisst das, dass der Besuch beim Pferd erst nach Einbruch der Dunkelheit ansteht. Nicht jeder hat den Luxus eine Halle oder einen gut beleuchteten Aussenplatz zum Reiten zur Verfügung zu haben. Somit bleibt vielen nichts anderes übrig, als im Dunkeln ausreiten zu gehen.
Während es für mich als kleines Mädchen das absolute Highlight war, den zum Geburtstag geschenkten Nachtausritts- Gutschein einzulösen, ist es heute Alltag in den Wintermonaten im Dunkeln reiten zu gehen. Aber wie bereitet man sich am besten auf die dunkle Zeit vor?

Ausrüstung:
Das A und O eines Nachtausrittes ist die Leuchtausrüstung. Wer selbst schon Reitern oder Fussgängern in der Nacht auf abgelegenen Strassen mit dem Auto begegnet ist, weiss wie froh man ist, wenn die Leute gut beleuchtet sind. Daher in diesem Fall bitte nicht nach dem Motto „Weniger ist manchmal mehr“ sonder deckt euch fleissig mit Leuchtartikel ein. Zu jedem Nachtritt- Set gehören Leuchtgamaschen (am besten 4 Stück), eine Leuchtjacke oder eine Leuchtweste, sowie ein Leuchtstab. Ebenfalls von Vorteil ist der Besitz einer Stirnlampe, damit im Notfall oder bei extremer Dunkelheit etwas Licht vorhanden ist. Auch andere Utensilien können ganz nützlich sein, daher stöbert doch Mal im reitsport.ch- Shop unter folgendem Link: Leuchtartikel

Sicherheitsmassnahmen:
Das Reiten in der Dunkelheit bringt einige Tücken mit sich, daher gilt es einige Vorsichtsmassnahmen zu beachten.
1. Geht im Dunkeln nur Wege die ihr bereits kennt. Wichtig ist, dass die Wege keine gefährlichen Stellen aufweisen, wie zum Beispiel: tiefe Schächte. In der Nacht erkennt man diese nicht gut und die Verletzungsgefahr fürs Pferd ist hoch.

2. Am besten geht ihr in der Dunkelheit zu zweit oder in der Gruppe reiten. Viele Pferde sind durch die verschiedenen Geräusche in der Nacht etwas schreckhafter. Daher ist es von Vorteil, wenn man nicht alleine unterwegs ist.

3. Falls du keine andere Möglichkeit hast und alleine reiten gehen musst schreib den Weg wo du durch reitest auf oder teil ihn jemandem im Stall mit. Im Falle eines Unfalles, was wir ja nie hoffen, würde sich die sonst schon erschwerte Suche aufgrund der Dunkelheit, etwas vereinfachen.

Pferde an die Dunkelheit gewöhnen:
Bei uns im Stall gibt es jedes Jahr wieder junge Pferde, die sich das Reiten in der Dunkelheit noch nicht gewohnt sind. Daher heisst es jedes Jahr aufs Neue: Pferde an die Dunkelheit und die Nachtausritte gewöhnen. Am besten reitet ihr das erste Mal bei Dämmerung los, dass ihr erst gegen Schluss in absoluter Dunkelheit seid. Von Vorteil ist es ein sicheres Pferd dabei zu haben, welches das Ganze bereits kennt. Die meisten Pferde gewöhnen sich auf diese Art sehr schnell an die neue Situation und sind bereits nach kurzer Zeit ein gelassener Partner in der Nacht.

Erlebnis:
Die ersten ein zwei Ausritte findet man es meist noch gar nicht toll und trauert den langen Sommertagen hinterher. Jedoch bereits nach einiger Zeit hat man sich wieder an die Dunkelheit gewöhnt und man bemerkt wieder das Schöne am Reiten in der Nacht. Man spürt die Bewegungen des Pferdes viel besser und ist meist konzentrierter auf seinen vierbeinigen Partner. Es entsteht meist eine Harmonie, die etwas ganz faszinierendes hat.

Und nun wünsche ich euch allen wunderschöne Nachtausritte im Mondschein unter schönem Sternenhimmel.

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