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Welche Decke ist am besten bei bestimmten Temperaturen geeignet?

Bevor Du Dich entscheidest, welche Decke Du Deinem Pferd auf den Rücken legen willst, gilt es, mehrere Dinge zu berücksichtigen und abzuwägen. Je nachdem, ob Dein Pferd in einem geschlossenen Stall in einer Box lebt, in einer offenen Box mit Auslauf oder aber immer im Freien, wird sich auch die Decke nach Gewicht und Material unterscheiden. Auch die Schur Deines Pferdes und die Aussentemperatur haben bei der Auswahl der Decke ein Wörtchen mitzureden. Und schliesslich spielen auch die Persönlichkeit und das Verhalten des Pferdes für die Auswahl der Decke eine wichtige Rolle.

Die verschiedenen Materialien

Die Fleecedecke

Ich verwende Fleecedecken zum Trocknen meiner Pferde nach einem Ausritt, wenn sie geschwitzt haben, im Transporter oder auch in der Box, wenn die Temperaturen um die 10 bis 15 Grad liegen.

Mein Favorit ist die Decke Schockemöhle Sports. Der Halsausschnitt mit der Kunstpelzeinfassung ist für das Pferd sehr angenehm und sorgt für ein ansprechendes Design. Das Besondere: Du kannst die Decke mit einer individuellen Stickerei versehen lassen.

Abschwitzdecke Fleece Faux Fur von Schockemöhle

 

Leider ist diese Decke fast ausverkauft. Hier findest du ähnliche Modelle:

Die Stalldecke

Die Decke RUGBE überzeugt durch ihre Qualität und den erschwinglichen Preis. Die Kreuzgurte unter dem Bauch und zwischen Beinstrippen an den Hinterbeinen sorgen dafür, dass die Decke immer gut sitzt. Diese Decke besteht aus Baumwolle und ist für den Innenbereich gedacht. Sie ist in einer Ausführung mit 150 Gramm erhältlich und sorgt dafür, dass das Pferd nicht friert, wenn die Temperaturen bis auf etwa 5 bis 10 Grad sinken.

Die Stalldecke von RugBe

Die Outdoordecke

Dank ihrer anatomischen Form und mit dem Brustschutz bietet die Outdoordecke Alpha Turnout dem Pferd jeden erdenklichen Komfort. Auf der Weide schützt sie das Pferd vor Wind und Wetter und hält es viele Stunden trocken, denn sie ist natürlich wasserdicht. Mit einer solchen Decke hat es das Pferd bequem und bleibt gleichzeitig vor Feuchtigkeit geschützt.

Gewicht und Temperatur

Damit Dein Pferd unter der aufgelegten Decke nicht schwitzt, ist es wichtig, immer die Temperatur im Auge zu behalten. Im Folgenden findest Du die Gewichte, die ich meinen Pferden abhängig von den verschiedenen Temperaturen in der Regel auflege:

Für meine geschorenen Pferde Hilton, Enya, Snif und Corazon:

Bei mehr als 15 Grad haben sie keine Decken.

10 bis 15 Grad          -> 50 g
5 bis 10 Grad            -> 100 bis 150 g
0 bis 4 Grad              -> 200 g
-5 bis -1 Grad            -> 300 g
-6 Grad und darunter -> 400 g

Bei Pferden, die nachts in einer Box im geschlossenen Stall gehalten werden, ist natürlich auf die Stalltemperatur zu achten. Durch die Wärme, die die Tiere abgeben, ist es im Stall oft wärmer als im Freien.

Für meine nicht geschorenen Pferde Roskeen und Comète:

Bei mehr als 5 Grad haben sie keine Decken.

0 bis 4 Grad              -> 200 g
-5 Grad und darunter -> 300 g

Eine Sache der Persönlichkeit! -> Eine individuelle Entscheidung je nach Pferd

Natürlich ist es wichtig, sein Pferd gut zu kennen. Das geht nur durch Beobachtung. Man muss sicherstellen, dass ihm nicht zu warm ist. Das kann vom Besitzer verlangen, auch einmal spätnachts in den Stall zu gehen. Die Tierärzte, die ich kenne, haben mir immer versichert, dass es ein Pferd lieber etwas kühl hat, statt dass ihm warm ist und es schwitzt. Wenn ein Pferd unter seiner Decke feucht ist, kann es sich erkälten und einen Husten bekommen. Deshalb ist es sehr wichtig, das Pferd mit einer optimal passenden Decke einzudecken.

Zum Beispiel habe ich mit der Zeit festgestellt, dass Snif viel kälteempfindlicher ist als Hilton und eine 400 g schwere Decke braucht, während Hilton das nicht aushalten würde und sich mit einer 300-g-Decke wohler fühlt.

Ohne Decke?

Viele Reiter scheren ihre Pferde nicht und lassen sie auch den Winter über ganz ohne Decke. Das ist eine persönliche Entscheidung und eine Vorgehensweise, die ich absolut respektiere. Das Pferd ist dazu in der Lage, seine Körpertemperatur selbst zu regulieren, um sich in seiner Umgebung wohlzufühlen.

Rosalie Collot für die reitsport.ch academy

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