Weidepfähle aus Holz: Vor- und Nachteile

Der Frühling ist im Anmarsch und die Weidezeit beginnt wieder. Aber bevor die Pferde ihren ersten Weidegang geniessen können, sind viele Arbeiten rund um die Weide zu erledigen. Besonders das Einzäunen von Weiden stellt Pferdebesitzer vor grosse Herausforderungen. Im Allgemeinen sollte der Weidezaun verletzungssicher, ausbruchsicher, abschreckend, sichtbar, stabil und langlebig sein. Ebenfalls wünschenswert ist es, wenn er umweltfreundlich und kostengünstig in Errichtung und Unterhaltung ist. In diesem Blogg werden die Vor- und Nachteile von Holz für Zaunposten analysiert.

Die Grundlage von einem stabilen Zaun sind die Zaunposten. Diese sollten stabil und massiv sein, damit sie je nach Ausführung des Weidezaunes auch grosse Zugkräfte aushalten können. Festzäune sind meistens aus Holz. Dafür werden oftmals Holzposten aus Eiche oder Robinie gewählt. Beide Sorten gehören zur Gattung Hartholz. Sie sind besonders robust und langlebig. Robinie und Eiche müssen für eine längere Haltbarkeit nicht nur gut abgelagert sein, sondern auch geschält werden, da ihre Rinde für Pferde giftig ist. Am besten sind Pfähle aus dem Kernholz. Die hat die längste Lebensdauer (bis zu 50 Jahre) und ist für Pferde unbedenklich.

Zur Information: Oftmals wird von Akazienpfählen gesprochen, welche für Pferdeweiden eingesetzt werden. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen jedoch um die falsche Akazie, wie die Robinie auch genannt wird.

Für Weiden die temporär sind und regelmässig um gezäunt werden, wird sehr oft Weichholz, wie zum Beispiel Tannenholz, verwendet. Diese Hölzer sind preiswerter als die Harthölzer. Sie müssen jedoch zur Erhöhung ihrer Lebensdauer imprägniert werden.

Der Vorteil von Holzpfosten liegt ganz klar in ihrer Stabilität und der Langlebigkeit. Jedoch ist der Aufwand zum Aufstellen von Holzpfählen meist grösser als der von Plastikpfählen, welche ganz einfach in den Boden gesteckt werden können. Ebenfalls kann das Rammen von Holzpfählen je nach Bodenbeschaffenheit zu einer kleinen Herausforderung werden. Die Gefahr von Weichholz ist, dass die Stelle direkt unter der Erde oft morsch wird. Dadurch verlieren die Pfähle im Laufe der Zeit ihre Stabilität.

Fazit:

Es kann nicht allgemein gesagt werden, welche Pfähle sich am besten für die Pferdeweide eignen. Jede Art von Weidepfählen hat ihre Vor- und Nachteile und jeder Hofbesitzer seine individuellen Vorlieben. Wichtig ist, dass darauf geachtet wird, dass sie Weide stabil ist und die Pferde keinen unnötigen Risiken ausgesetzt werden.

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