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Weide richtig pflegen

Am Wochenende habe ich mich mit unserer Weide auseinander gesetzt. Wir haben ziemlich viel Weideland und können zum Glück das ganze Jahr die Pferde Gras fressen lassen.

Umso wichtiger finde ich eine gute Weidebewirtschaftung. Heute möchte ich euch meine Idee erklären und die passenden Utensilien findest du auch gleich dazu.

Auf meiner Einkaufsliste stehen Weidezaunpfähle, ich bevorzuge hier natürlich blau, ich liebe ja alles, was blau ist. Diese Kunststoffpfähle kriegst du in der Höhe 156cm. Und natürlich gibt es die Pfähle auch noch in anderen Farben.

AKO

Kunststoffpfahl Classic - 5 Stück - Petrol

CHF 12.90Zum Produkt

Der Bodennagel ist verzinkt und ihr könnt dazu Weideseil oder auch Weideband verwenden.

Dazu kaufe ich das Weidezaunband Highline. Ihr könnt euch im Shop aber auch eine andere Variante aussuchen. Das Weidezaun ist weiss mit blau, passt somit perfekt zu unseren Pfählen und ist nicht ganz so breit. Die Rolle hat 200 Meter Band drauf, von dem brauche ich zwei  Stück mindestens

Hauptner

Weidezaunband HighLine

CHF 39.90Zum Produkt

Dazu brauchst du einiges an Torgriffen für meine Variante. Total habe ich 10 Torgriffe bestellt. Das reicht für 5 Abteile. Mehr kommt gleich.

AKO

Torgriff mit Haken - petrol

CHF 1.90Zum Produkt

Bei uns hat es kein Strom auf der Weide, die Ponys springen nicht umher und es hat so viel Gras, sie haben keinen Grund zum Flüchten.

Nun hast du alles, was du für eine gute Weide brauchst. Um die genaue Anzahl der Pfähle, Handgriffe und Weidezaunband zu berechnen, zeige ich dir jetzt, was mein Plan für unsere Weide ist.

Wir teilen unsere Weide in fünf Teile ein. Auf dem  Bild habe ich versucht, aufzuzeichnen wie das ungefähr geht.

Ab unserem Weide Tor führt einen Weg der ganzen Koppel entlang hinab. Der Weg wird als Weide eins gesehen. Das Gras wird zuerst abgefressen, sonst werden die Ponys die anderen Weiden e nie erreichen. Die einzelnen Abteile teile ich mit fixen Seitenwänden, wenn man das sagen kann. Zu jeder Weide gibt es einen separaten Eingang, mit Weidetorgriffen. Die Eingänge sind alle genau so breit, wie der Weg. So kann ich den Weg absperren und so die Pferde automatisch auf das richtige Abteil bringen. In der Theorie heisst das. Wenn die Pferde auf die Weide vier gehen, ist die Weide zwei und die Weide drei zu, der Weg bis zur Weide vier offen und dann bei Vier ist die Weide offen, dafür der Weg zur Weide 5 geschlossen. So können wir immer ganz einfach die Abteile wechseln und alle Weideteile können sich immer wieder erholen. Hier ist es auch sehr wichtig, ein Abteil für Regentage zu bestimmen. Es macht wenig Sinn, wenn die ganze Weide kaputt geht. Wir schauen immer, wie schnell die Pferde die jeweiligen Abteile abmähen, uns ist es wichtig, dass das Gras nicht zu gestresst wird und sich immer wieder gut erholen kann. Bei unserer Weidegrösse wäre das ganze auch mit ca. bis zu sechs Pferden möglich. Der Vorteil an dieser Aufteilung ist auch, wenn einer nicht mehr zu viel Gras darf, kann man das Pferd einfach in ein anderes Abteil stellen. Sie sind dann zwar zusammen draussen, es essen aber nicht alle vom gleich nahrhaften Gras.

Ich habe für unsere Weide am Samstag im strömenden Regen ca. zwei Stunden gebraucht, ist gar nicht so einfach wie es aussieht und da der Eingang genau gleich breit sein muss wie der Weg, fordert das ziemliche Millimeterarbeit. Ich bin aber super stolz und freue mich sehr, wenn der Weg abgemäht ist und unsere Pferde das erste Abteil einnehmen.

Übrigens, ein weiterer Vorteil bei dieser Variante. Die Pferde bewegen sich viel mehr da sie von Abteil zu Abteil immer zuerst einen Weg absolvieren müssen. Sobald der Weg abgegrast ist, lohnt es sich nicht mehr, da zu fressen und sie bewegen sich automatisch vorwärts.

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Start in den Herbst.

Xenia mit Aeringi

 

 

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