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Was machen eigentlich Physiotherapeuten und Co.

Physiotherapeuten, Osteopathen und Chiropraktiker gibt es schon lange nicht mehr nur für uns Menschen sondern auch für unseren geliebten Vierbeiner. Sie müssen nicht nur gerufen werden wenn unsere Pferde Probleme haben sondern können auch schon zur Vorbeugung oder als Wellness fürs Pferd gerufen werden. Man ist sicher gut beraten wenn ein Profi das Pferd mindestens einmal im Jahr kontrolliert.

Aber was genau ist der Unterschied dieser 3 Fachpersonen und wie kann man sich versichern, dass man es nicht mit einem „Möchtegern“ Therapeuten zu tun hat.

 

Physiotherapeut:

Die Physiotherapie (auch bekannt als Krankengymnastik) beschäftigt sich tiefgehend mit der Muskulatur, dem Sehnen- und Bandapparat sowie den Gelenken und Faszien des Pferdes. Der Physiotherapeut behebt in erster Linie muskuläre Blockaden, was zur Folge hat, dass sich Wirbel-, sowie Gelenksblockaden automatisch mit der Muskulatur gemeinsam lösen.
Nebenbei beschäftigt er sich mit dem gezielten Muskelaufbau um den Bewegungsapparat des Pferdes auf sämtliche Belastungen wie beispielsweise das  Reitergewicht vorzubereiten.  Auch im Turniersport profitieren die Pferde von der Physiotherapie. Der Therapeut ist in der Lage einen individuellen Trainingsplan zu erstellen, der optimal auf das Pferd und dessen Wettkampf ausgelegt ist. Nach und vor einem Wettkampf hilft er dem Pferd bei der Regeneration bzw. Stärkung der Muskulatur. Folglich haben bereits viele Profireiter immer einen persönlichen Physiotherapeuten auf dem Turnier mit dabei.

Osteopaht:

Der Osteopath löst Wirbelblockaden aber anders als der Chiropraktiker, Osteopathie ist sanfter und es wir nahe am Gelenk gearbeitet. Sie arbeiten viel mit Faszien, sowie Schwingungen (Craniosacral), Wirbelblockaden und Gelenkblockaden.

Der Ostepath achtet außerdem auch auf das Innere des Pferdes. Er löst Blockaden mit, die von den inneren Organen ausgestrahlt werden.

Chiropraktiker:

Der Chiropraktiker arbeitet über recht grosse Wege. Er löst Blockanden aber nicht direkt am Gelenk sondern über mehrere Gelenke (z.T. über Hebeleffekte). Das bedeutet so viel wie das er wenn es im Rückenschmerzt nicht zwangsläufig am Rücken arbeitet sondern es über eine andere Blockade löst.

Meisten sind es schnelle Bewegungen die er macht und es kann auch das ein oder andere Mal knacken.

 

 

Physiotherapie und Osteopathie gehören irgendwie wie zusammen und sind nicht immer klar trennbar ausser dass der Ostepath das Innere des Pferdes bei seiner Arbeit stark berücksichtigt.

Die Ausbildung all dieser Therapeuten ist wirklich sehr unterschiedlich von Land zu Land und auch von Schule zu Schule. In Deutschland beispielsweise gibt es einen Verband der alle Therapeuten prüft und an dem man sich orientieren kann. Die Physiotherapie Ausbildung geht in der Regel ca. 2 Jahre wer dann noch den Ostepathen machen möchte muss weitere 2 Jahre in die Schule. Die Schule kann blockweise besucht werden oder aber auch in einem Stück.

 

 

Wie sehe ich nun ob ich einen Therapeuten haben der wirklich zum Wohl des Pferdes da ist und nicht nur um etwas Geld zu verdienen?

 

Er schaut das Pferd als Ganzes an und nicht nur die Punkte von denen der Besitzer evtl. denkt, dass etwas nicht ok sein könnte. Er arbeitet an der Muskultur und bereitet das Pferd auf die Behandlung vor. Sollte er schon nach 10 Minuten mit allem fertig sein kann etwas nicht stimmen auch dann nicht wenn nur ein Gelenk behandelt wird. Er sollte immer auf das Pferd eingehen. Wenn man Fragen hat sollte er diese auch beantworten können und zwar so verständlich das man es auch als Laie versteht.

 

Hier nun noch ein paar Punkte die auf jeden Fall beim ersten Termin gemacht werden müssen:

·         Anamnese

·         Adspektion im Stand und in der Bewegung (Gangbildanalyse)

·         Palpation

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