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Warum brauchen unsere Pferde so viel Heu?

Warum brauchen unsere Pferde so viel Heu?

Als Reitbeteiligung mache ich mir um vieles keine Gedanken und doch stosse ich immer wieder auf

Fragen, die ich als langjährige Reiterin nicht beantworten kann. Eine davon dreht sich um die

Heufütterung. Wie viel Heu soll mein Pferd bekommen und wie häufig am Tag?

In der Natur:

Starten wir einmal damit, dass unsere Pferde in der freien Wildbahn mindestens 16 Stunden am Tag

der Futtersuche widmen. Es ist also eine Tatsache, dass Pferde in der Regel ziemlich lange und oft

fressen. Unter Raufutter versteht sich Heu, Haylage, Heuersatzprodukte, frisches Gras sowie

Futterstroh.

Unter diesen Umständen sollte es uns also schon klar sein, dass wir darum bemüht sind, unseren

Pferden möglichst oft Raufutter zur Verfügung zu stellen. Es folgen aber noch weitere Gründe.

Pferde haben ein Kaubedürfnis:

Ein Pferd macht 70 bis 90 Kauschläge pro Minute, wenn es Raufutter zwischen den Zähnen zermahlt.

Es ist für Pferde extrem wichtig, oft Kauen zu können. Wenn die Kaumuskeln müde sind, kommt das

Sättigungsgefühl von Pferden. Pferde die zwar genügenden Futter kriegen, es aber nicht über den

Tag verteilt, sondern einfach in grossen Mengen auf einmal bekommen, haben öfter Hunger.

Ein Pferd würde freiwillig höchstens eine vierstündige Futterpause einlegen. Wenn die Pferde keinen

unbegrenzten Zugang zum Futter haben, ist es sehr wichtig, die Rationen auf mehrere Male zu

verteilen. So wird das Kaubedürfnis gestillt und die Verdauungsfunktion wird optimal ausgelastet.

Über das Handgelenk kann man sagen, bei keiner 24Stunden-Fütterung sollte man sicher drei bis vier

Mal Raufutter anbieten.

Raufutter als Heilmittel bei Magengeschwüren:

Raufutter hilft durch die Kautätigkeit und die Speichelproduktion gegen Magengeschwüre. Der

Speichel kann verhindern, dass die Magensäure die Magenschleimhaut angreift. Wenn das passieren

kann, entstehen Magengeschwüre. Im Gegenteil zum Menschen oder anderen Säugetieren läuft

beim Pferd ständig Magensäure in den Magen.

Auf was ich achten muss:

Wichtig ist es gerade wenn die Weide Saison beginnt, einige Punkte zu beachten.

Abrupte Raufutterwechsel sollten vermieden werden. Wenn also vom Heu auf Gras umgestellt

werden soll, muss das sehr behutsam gemacht werden. Am besten ist es, in den ersten Tagen die

Pferde an der Hand einige Grashalme abziehen zu lassen und das An grasen so immer zu verlängern

bis sie dann wirklich auf die Weide können. Bei Gras ist sowieso Vorsicht geboten. Es hat

grundsätzlich einen höheren Nährwert als zum Beispiel Heu. Wenn Pferde zu viel Gras fressen kann

es sein, dass sie zu fett werden

Wie kann ich mein Pferd artgerecht füttern?

Wir wissen jetzt, dass Pferde möglichst den ganzen Tag an Raufutter kommen sollten. Jetzt ist das

nicht ganz so einfach, in den meisten Ställen ist die Fütterung geregelt und man kann nicht viel

beeinflussen. Trotzdem möchte ich einige hilfreiche Produkte zu artgerechter Fütterung aufzeigen.

 

Das Heu Netzt:

Im Gegensatz zur offenen Fütterung wird beim Heu Netz das Heu rausgezogen, das verlangsamt den

Fressprozess um ca. 50%!

 

Wie füttert ihr eure Pferde und Ponies? Ich würde mich sehr über euren Feedback freuen.

 

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