Warmblood fragile foal syndrome

Habe vor einiger Zeit einen kurzen Artikel über was Warmblood fragile foal syndrome (WFFS) gelesen. Da ich noch nie davon gehört hatte und es mich interessiert hat, hab ich mich nun schlau gemacht und schreibe darum dazu einen Bericht.

 

 

Warmblood fragile foal syndrome ist eine erbliche degenerative (auf dem Gen lysyl hydroxylase 1, hydroxylysine sind verantwortlich für die Zugfestigkeit und die Stabilität der Kollagen Fasern.) Erkrankung der Haut, die sich bereits direkt nach der Geburt bemerkbar macht. Veränderungen an LH1 können bei Menschen ähnliche Veränderungen auslösen.

Betroffen von der Krankheit sind Warmblut Pferde. Fragilität und extreme Dehnbarkeit der Haut, Wundheilungs-und Vernarbungsstörungen sind die Folge. Die Haut ist extrem brüchig und reisst schon bei einer leichten Berührung. Zudem können auch das Zahlfleisch und die Schleimhäute betroffen sein. Die Gelenke sind überdehnbar. Kleine Verletzungen können am ganzen Körper auftreten am häufigsten aber an einem Druckpunkt, zum Beispiel bei den Fesselgelenken. Deshalb können die Fohlen auch nicht richtig stehen.

Die leicht überdehnbare und verletzungsanfällige Haut ist das Hauptsymptom Bindegewebes Erbkrankh

eit. Es kann durchaus aber auch vorkommen, dass der Bauchraum des Fohlens offen ist und die Innereien heraushängen.

Es kann auch vorkommen, dass es einfach so Fell verliert, wenn man es streichelt, da die Hautstrukturen nicht richtig aneinander „halten“ und viel dünner sind als es normal wäre.

Die Wundheilung bei dieser genetischen Krankheit ist auch sehr schlecht.

 

Leider ist diese Krankheit nicht heilbar. Die Fohlen müssen kurz nach der Geburt eingeschläfert (3 bis 8 Tage) werden oder sie streben an Infektionen.

 

Die Häufigkeit einer Mutation des LH1 Gens bei Warmblütern liegt im Durchschnitt bei 6.40%. Die Krankheit kann nur übertragen werden, wenn beide Elternteile des Fohlens die Krankheit als Erbgut weitergeben. Die Pferde die das Gen weitervererben haben aber keinerlei WFFS Symptome. Das heisst auch, dass Halbgeschwister kern gesund sein können, da in solchen Fällen ein Träger des Gens mit einem nicht Träger des Gens ange-paart wurde.

(Es kann auch der Fall sein, dass beide Elternpaare einen 25% Anteil weiter vererben würden, dann wäre die Chance 50% zu 50%, das das Fohlen an WFFS erkranken würde.)

 

Ein DNA- Test kann verhindern, dass zwei Träger gepaart werden, gezielte Anpaarung und Anpassung der Zuchtstrategie können ebenfalls hilfreich sein.

Ein DANN Test dauert zwischen drei und fünf Tagen. Für den Test wird ein ml EDTA-Blut benötigt. Es kann erst seit 2013 auf WFFS getestet werden, davor gab es noch kein Testverfahren das dies möglich gemacht hat.

 

Anfänglich denkt man noch, dass das Fohlen sich einfach bei der Geburt verletzt hat und deshalb eine Wunde hat. Man verbindet diese, aber es gibt immer neue Wunden und teilweise auch direkt an der genähten Stelle, wo diese weiter aufreisst. Ein DANN- Test gibt dann Klarheit ob es sich um WFFS handelt.

 

Leider müssen die Zuchtpferde nicht auf diese Krankheit getestet werden. Was aber sehr sinnvoll wäre, denn so könnte diese Krankheit gänzlich ausgelöscht werden und die süssen Fohlen müssten nicht leiden.

 

Dieser Artikel und die Bilder sollen keines falls irgendwelcher Angst- oder Panikmache dienen, mir ist auch klar, dass die Krankheit zum Glück sehr selten ist, aber ich denke es ist doch nützlich wenn man schon mal was davon gehört hat auch für den Fall das man seine Stute decken lassen möchte.

 

Habe vor einiger Zeit einen kurzen Artikel über was Warmblood fragile foal syndrome (WFFS) gelesen. Da ich noch nie davon gehört hatte und es mich interessiert hat, hab ich mich nun schlau gemacht und schreibe darum dazu einen Bericht.

 

 

Warmblood fragile foal syndrome ist eine erbliche degenerative (auf dem Gen lysyl hydroxylase 1, hydroxylysine sind verantwortlich für die Zugfestigkeit und die Stabilität der Kollagen Fasern.) Erkrankung der Haut, die sich bereits direkt nach der Geburt bemerkbar macht. Veränderungen an LH1 können bei Menschen ähnliche Veränderungen auslösen.

Betroffen von der Krankheit sind Warmblut Pferde. Fragilität und extreme Dehnbarkeit der Haut, Wundheilungs-und Vernarbungsstörungen sind die Folge. Die Haut ist extrem brüchig und reisst schon bei einer leichten Berührung. Zudem können auch das Zahlfleisch und die Schleimhäute betroffen sein. Die Gelenke sind überdehnbar. Kleine Verletzungen können am ganzen Körper auftreten am häufigsten aber an einem Druckpunkt, zum Beispiel bei den Fesselgelenken. Deshalb können die Fohlen auch nicht richtig stehen.

Die leicht überdehnbare und verletzungsanfällige Haut ist das Hauptsymptom Bindegewebes Erbkrankheit. Es kann durchaus aber auch vorkommen, dass der Bauchraum des Fohlens offen ist und die Innereien heraushängen.

Es kann auch vorkommen, dass es einfach so Fell verliert, wenn man es streichelt, da die Hautstrukturen nicht richtig aneinander „halten“ und viel dünner sind als es normal wäre.

Die Wundheilung bei dieser genetischen Krankheit ist auch sehr schlecht.

 

Leider ist diese Krankheit nicht heilbar. Die Fohlen müssen kurz nach der Geburt eingeschläfert (3 bis 8 Tage) werden oder sie streben an Infektionen.

 

Die Häufigkeit einer Mutation des LH1 Gens bei Warmblütern liegt im Durchschnitt bei 6.40%. Die Krankheit kann nur übertragen werden, wenn beide Elternteile des Fohlens die Krankheit als Erbgut weitergeben. Die Pferde die das Gen weitervererben haben aber keinerlei WFFS Symptome. Das heisst auch, dass Halbgeschwister kern gesund sein können, da in solchen Fällen ein Träger des Gens mit einem nicht Träger des Gens ange-paart wurde.

(Es kann auch der Fall sein, dass beide Elternpaare einen 25% Anteil weiter vererben würden, dann wäre die Chance 50% zu 50%, das das Fohlen an WFFS erkranken würde.)

 

Ein DNA- Test kann verhindern, dass zwei Träger gepaart werden, gezielte Anpaarung und Anpassung der Zuchtstrategie können ebenfalls hilfreich sein.

Ein DANN Test dauert zwischen drei und fünf Tagen. Für den Test wird ein ml EDTA-Blut benötigt. Es kann erst seit 2013 auf WFFS getestet werden, davor gab es noch kein Testverfahren das dies möglich gemacht hat.

 

Anfänglich denkt man noch, dass das Fohlen sich einfach bei der Geburt verletzt hat und deshalb eine Wunde hat. Man verbindet diese, aber es gibt immer neue Wunden und teilweise auch direkt an der genähten Stelle, wo diese weiter aufreisst. Ein DANN- Test gibt dann Klarheit ob es sich um WFFS handelt.

 

Leider müssen die Zuchtpferde nicht auf diese Krankheit getestet werden. Was aber sehr sinnvoll wäre, denn so könnte diese Krankheit gänzlich ausgelöscht werden und die süssen Fohlen müssten nicht leiden.

 

Dieser Artikel und die Bilder sollen keines falls irgendwelcher Angst- oder Panikmache dienen, mir ist auch klar, dass die Krankheit zum Glück sehr selten ist, aber ich denke es ist doch nützlich wenn man schon mal was davon gehört hat auch für den Fall das man seine Stute decken lassen möchte.

 

(Bildquelle:Google)

 

 

 

 

 

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