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Trainingsausfall durch Corona

Uns geht es allen gleich, sagen meine Pferdefreundinnen. Aber irgendwie, geht ja dann trotzdem nicht jeder gleich mit dem aktuellen Thema um. Stelle ich mein Pferd auf die Weide und mache eine grössere Pause? Oder trainiere ich selber weiter? Wie merke ich, ob mir Fehler passieren? Wie schlimm sind diese Fehler? Was kann ich machen ohne Trainer, was eher nicht? Mir kreisen seit Wochen diese Gedanken durch den Kopf und heute möchte ich euch mein Fazit präsentieren.

Wie trainiere ich mein Pferd

Aeringi und ich haben zum Glück eine bestehende Basis. Soll heissen, ich muss mir zwar Gedanken machen was ich mit ihm trainiere, ich brauche aber im Alltag keine Hilfe. Die Grundausbildung ist abgeschlossen und alles was er kann, zeigt er mit Bravour. Training im Sinne von „weiter kommen“, liegt aktuell aber nicht drin. Wir festigen alles, was wir bis jetzt können und ich hoffe sehr, dass ich dann keine Fehler einbaue. Ich bin sehr selbstkritisch und reflektiere mich oft, dass macht die Arbeit zwar besser, den Alltag für mich dafür stressiger. Gut gibt es praktisch nicht, somit kann ich immer und immer wieder üben. Aeringi ist hier sehr gnädig mit mir, er macht einfach alles mit. Er ist unkompliziert und zeigt mir dieselbe Übung so oft ich will. Ein Ablöschen gib es bei diesem Pferd nicht. Ich trainiere somit einfach alles, was wir können und verfeinere die Übungen bis ich selber nicht mehr weiter kann.

Abwechslung ist mir wichtig, ich bin aber absolut kein Bodenarbeit Liebhaber, dennoch kommt jetzt ein kleiner Schwenker in die Bodenarbeit von uns.

Was wir dafür üben sind komplett neue Sachen, die ich aber auch nicht mit einem Trainer aufbauen würde. Hier habe ich für uns die freie Bodenarbeit entdeckt. Etwas, dass Aeringi wirklich nicht so gerne mag. Er fühlt sich wohl, solange eine Longe dran ist. Wenn die Longe weg ist, findet er das Arbeiten ziemlich sinnlos. Ich arbeite hier aber in sehr kleinen Schritten und versuche ihm die Arbeit ein wenig schmackhaft zu machen. Viele denken, nur weil das Pferd einem folgt, ist das blinde Vertrauen da. Ich bin ein wenig anderer Meinung. Pferde wie Aeringi, die Herden führen, Chef sind und sehr eigen im Kopf, müssen mir nicht nach laufen um zu zeigen, dass sie mich akzeptieren. Aeringi zeigt mir mit seiner Präsenz ziemlich klar, dass er mir zwar gehorcht und sowieso vertraut, er aber stark und unabhängig bleiben will. Diese Angewohnheit kann man nicht bei jedem Pferd einfach dulden. Viele Pferdebesitzer verwechseln das dann mit dem fehlenden Respekt. Ich bin kein Körpersprache Profi und Aeringi hat sehr viel Anstand, er will halt nur nicht ganz alles machen. Bei der freien Bodenarbeit würde es ja darum gehen, dass er von sich aus mit mir „spielt“.

Nun, wir können jetzt Schritt eins. Er läuft mir nach, trabt mir nach und hält an, wenn ich es mache. Vielleicht probiere ich noch mehr, oder ich lasse es und bin zufrieden mit dem, was er mir gibt. Ich denke, meine fehlende Motivation hilft dieser Bodenarbeitsliebe sicherlich nicht.

Vielleicht melde ich mich dann doch mal an einen Kurs an, bekannter Weise macht man Sachen lieber, wenn man weiss wie es geht. Und man lehrt nie aus!

 

Neben den neuen kleinen Bodenarbeit Themen lasse ich mich beim Reiten filmen. So kann ich mein aktuelles Training wenigstens selber sehen und bei Zweifel mal meinem Trainer senden.

Wie geht ihr mit dem Training um?

 

Was mir auch super gut gefällt sind die neuen alternativen Trainingsangebote. Ich konnte bei einer Dänischen Meisterin ein Webinar buchen, drei mal drei Stunden mit Videoanalyse über verschiedene Themen. So macht Theorie büffeln ganz schön Spass. Neben diesem Webinar habe ich mich noch für ein Osteopathie Einführungs- Webinar angemeldet, da kann man sogar seine Trainings einsenden und die werden dann analysiert, macht super Spass!

 

In meinen nächsten Berichten werde ich euch mein neu Erlerntes dann weitergeben, ich freue mich.

In der Zwischenzeit, bleibt gesund und geniesst eure Pferde.

Xenia mit Aeringi

 

 

Tags: Xenia Heiden
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