Schweizer Dressurnachwuchs trainierte mit deutscher Bundestrainierin

Dieses Wochenende durften einige Dressurnachwuchsreiterinnen und Reiter mit der Deutschen Bundestrainerin Pony - Cornelia Endres - im NPZ in Bern trainieren.

 

Cornelia Endres ganz rechts mit Mikrofon neben Heidi Bemelmans (mitte) und Carol Stadler (links).

Die Ponys und die Pferde wurden alle fein säuberlich herausgeputzt und am Samstag spürten viele der Kinder die eisige Kälte gar nicht. Zu gross war die Aufregung eines so speziellen Trainings. Nicht alle Tage darf man mit einer so hochkarätigen Ausbildnerin trainieren. Dies wussten viele der Kinder auch zu schätzen.

Dieser Förderlehrgang basierte wiederum auf Initiative der Schweizer Kaderchefin Nachwuchs - Heidi Bemelmans.

reitsport.ch: Frau Bemelmans, warum haben sie ausgerechnet Cornelia Endres eingeladen?

Heidi Bemelmans: Cornelia Endres ist seit über 30 Jahren als erfolgreiche Bundestrainerin Pony der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN mit rekordverdächtigen 107 Medaillen bei Europameisterschaften!! Davon 48 Gold, 35 Silber und 24 Bronze, dabei. Seit 2013 besteht der Fördervertrag Nachwuchs UBS. Seither bemühe ich mich für jedes Jahr ein hochkarätiges Förderprogramm Nachwuchs zu erstellen. Frau Endres erstmalig in die Schweiz für Förderlehrgänge einzuladen war mir für die Nachwuchsförderung sehr wichtig.

Wie haben Sie den Schweizer Dressurnachwuchs, es waren ja die Ponyreiterinnen und die Junioren da, erlebt?

Am Samstag konnte ich schon bei einigen Teilnehmerinnen leichte Anspannung spüren.
Ein Training mit Pony/Pferd mit einer so erfolgreichen Trainerin erleben zu dürfen ist ja nicht alltäglich und schon eine kleine Herausforderung.
Unter den kritischen Augen von Frau Endres wurde an beiden Tagen hoch konzentriert geritten.
Wertvolle Inputs für gutes, technisches und korrektes Reiten, immer wieder Hinweise auf die klassische Ausbildung in Anlehnung zur Skala der Ausbildung.
Frau Endres ist überaus wichtig: das harmonische Reiten, einen sehr guten Umgang mit dem Sportpartner Pony/Pferd und die gesamte Philosophie des Reitens.
Frau Endres fordert die Reiter-/innen sehr bewußt und lobt auch deutlich, wenn ein gutes Umsetzen zu beobachten ist.

Wie war der zweite Tag? 

Am Sonntag konnten Frau Endres und ich viele positive Veränderungen beobachten und freuten uns über das gute und direkte Umsetzen.

Wie schaut nun der weitere Trainingsplan dieser Nachwuchsreiter aus?

Alle Teilnehmer haben zwei Tage wertvolle Anregungen und Hausaufgaben bekommen.
Die wichtigen Punkte: Takt, Anlehnung, Geraderichtung. Die Biegungen, Ecken, Übergänge, bewußten Schritt, insbesondere einfache Galoppwechsel reiten usw. Im Februar wird Frau Endres für ein zweitägiges Aufgabenreiten nochmals in die Schweiz kommen.

Man spricht immer vom Förderer des Schweizer Dressurnachwuchses. Wer steht eigentlich dahinter?

Wir freuen uns und danken dem Förderer UBS für diese hervorragenden wertvollen Förderlehrgänge.

Gutes Teamwork: Unter den kritischen Augen von Endres, Bemelmans und Heimtrainer.

Beitragsbild: Ponykaderreiterin Renée Stadler mit ihrem neuen Pferd Capuccino.

Beitrag: Gina Kern

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