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Rückenwoche für mein Pferd

 

Letzte Woche hatte ich das Gefühl, dass mein Pferd Rückenschmerzen hatte. Er zeigte auf Druck eine negative Reaktion und sah im Gangbild steif aus. Obwohl ich keine definitive Anzeichen hatte, dass etwas nicht gut ist, entschied ich mich für eine Rückenschonwoche.

Anzeichen für Rückenschmerzen.

Wenn ihr eurem Pferd den Rücken abtastet werdet ihr merken, dass die Muskeln bei gesundem Zustand überall etwa gleich hart sind. Der Druck bei einem solchen Test sollte möglichst gleich sein. Versuche dir den gesunden Zustand gut zu merken, so fällt es dir einfacher, wenn etwas nicht gut ist.

Aeringi hatte im Lendenwirbelbereich eine deutliche Verspannung. Wir sprechen hier von ca. 5cm die härter als der Rest waren. Ich habe das beim Abtasten deutlich gespürt.

Blockaden und Verspannungen im Rücken können auch für Pferde sehr schmerzhaft sein und es wirkt sich bis zur starken Lahmheit aus.

Ursachen für Rückenschmerzen beim Pferd.

Die Ursachen sind ganz unterschiedlich. Ein schlecht sitzender Sattel, falsches reiten, falsches Satteln, übertriebenes herumtrollen im Paddock und so weiter. Es reicht eigentlich wie bei uns auch ein Durchzug, je nach Pferd.

Ich kann die Ursache nicht herausfinden. Der Sattel passt wie angegossen und von einem Tag auf den anderen reite ich ja hoffentlich auch nicht falsch. Wir gehen davon aus, dass die Pferde das kalte Wetter übermütig genossen haben.

Was kann ich bei Rückenschmerzen tun?

Wichtig ist, wenn die Schmerzen stark gezeigt werden, melde dich sofort bei deinem Tierarzt. Keine Experimente, wenn du dir nicht sicher bist.

Aeringi hatte im Gangbild keine Lahmheit, wenn man ihn gut kennt, wusste man aber, dass er nicht so locker lauft wie sonst.

Ich habe mich dazu entschieden, die Osteopathien zu kontaktieren. Sie riet mir, Aeringi nicht mehr zu reiten, aber zu  bewegen. Und so startete meine reitfreie und rückenschonende Woche.

Am Samstag starte ich mit eine Runde joggen. Wir joggen sehr oft mit unseren Pferden und geniessen das sehr. Es sieht lustig aus, wenn ich mit Hund und Pferd durch den Wald flitze.

Am Sonntag durfte Aeringi auf einen langen Herbst Spaziergang mit.

Unter der Woche nimmt meine Freundin Rebi Aeringi immer einmal mit für die Bodenarbeit. Sie kann das so gut und liebt die Arbeit richtig. Ich bin total froh, dass sie gerade in der Rückenschonenden Zeit intensiv mit Aeringi gearbeitet hat.

Am Dienstag hat Aeringi immer frei, das habe ich auch in dieser Woche berücksichtig.

Unsere Osteo kam dann am Mittwoch. Das war mein erster Termin bei einer Osteopathin und ich war sehr gespannt. Mit viel Geduld und Liebe hat sie mein Pony wieder fit behandelt. Der Unterschied der Muskeln war enorm!

Es war ab diesem Zeitpunkt auch klar, dass Aeringi nichts Schlimmes hat, verspannt ist jeder einmal. Es hat mich sehr gefreut, dass die Osteo meinte, nicht jeder Besitzer erkennt so eine Schwachstelle bei seinem Pferd!

Nach der Behandlung habe ich am Donnerstag einen Back on Track Abend eingelegt. Nach dem ich mir die Decke bestellt habe, wollte ich mich vom Resultat überzeugen. Zuerst massierte ich Aeringi gmäss den Anweisungen der Osteo und danach er behielt die Decke eine Stunde an. Ich war ziemlich begeistert. Durch seine ständige Kaubewegung und vielem Abschnauben bin ich überzeugt, dass er es echt genossen hat und sehr entspannen konnte. 

Am Freitag entschied ich mich dann eine strengere Velotour zu machen. Aeringi war ziemlich motiviert und ich hatte meine Mühe, mit ihm mitzuhalten. Wir radelten an den Fluss und da konnte ich über umgefallene Bäume noch einige Kletterübungen machen.

Am Samstag wollte ich eigentlich reiten, da er aber am Freitag so total überdreht war, entschied ich mich für eine zweite Velorunde. Mit Gewicht im Rücken herumspringen wäre sicher nicht das beste gewesen.

Und dann war es so weit, noch nie ist mir eine Woche so lange vorgekommen. Ich ritt am Sonntag eine kleine Runde aus. Und ihr glaubt es mir nicht, er lief besser denn je. Sein Gang ist viel weicher und geschmeidiger als vorher und er zeigt schon jetzt eine entspanntere Haltung.

Manchmal braucht es einfach ein bisschen Hilfe und die Veränderung ist riesig, ich bin sehr glücklich!

Das Programm ist immer noch dossierter, wir reiten nur drei Mal die Woche und ich lasse ihn dafür einmal mehr ohne Gewicht am Fahrrad traben. Ich bin überzeugt, ich kann vor der Winterpause wieder normal weitermachen.

Hattet ihr auch schon mal einen solchen Vorfall? Wie seid ihr Vorgegangen?

Ich wünsche euch einen schönen Herbsttag.

Xenia mit Aeringi

Tags: Xenia Heiden
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