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Rohstoffmangel und die steigenden globalen Logistikkosten

Rohstoffmangel und Kostensteigerungen durch Covid-19-Pandemie

Die aktuelle, durch die Covid-19-Pandemie geprägte Situation hat erhebliche Auswirkungen auf die weltweiten Wirtschaftsströme. Auch wir und unsere Preise sind leider davon betroffen. Denn die Rohstoffe sind knapper geworden und es kommt noch immer zu Lieferverzögerungen. Als Folge erhöhen die Lieferanten ihre Preise, worauf wir nun reagieren müssen. Die massiven Engpässe in der Produktion wirken sich derzeit auch auf viele Unternehmen in den unterschiedlichsten Bereichen aus. Auch Kunden sind natürlich betroffen, denn als Endabnehmer müssen sie nicht zuletzt länger auf ihre Bestellung warten. Wir bemühen uns selbstverständlich, das Beste für unsere Kunden zu geben und die Verfügbarkeit unserer Produkte zu optimieren. Leider werden wir trotz aller Versuche, die Preise auf stabilem Niveau zu halten, nicht um einige Preisanpassungen herumkommen.


BME bestätigt Probleme mit Lieferzeiten und Logistik

Schon seit Beginn der Pandemie mussten teilweise Transporte von wichtigen Rohstoffen eingestellt werden. Anfangs war der asiatische Raum betroffen, später dann ganz Europa. Auch wenn die Produktion meist nicht ganz eingestellt wurde, sind jetzt die Folgen deutlich zu spüren. Da in den letzten Monaten deshalb nicht nur Rohstoffe, sondern auch die Kosten für Seefrachten gestiegen sind, hat sich die gesamte wirtschaftliche Situation von Unternehmen verändert. Auch der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) hat bereits Alarm geschlagen, da Materialien aus bestimmten Ländern immer knapper geworden sind. Die Herstellung wurde zwar überall wieder angezogen, jedoch kann die grosse Nachfrage häufig nicht erfüllt werden. Die Lieferzeiten sind länger geworden und selbst bei Altverträgen kommt es zu Zeitverzügen oder einer Verringerung der Materialmengen. Wenn Rohstoffe knapp werden, steigen leider automatisch die Preise, was in der Kette dann weitergegeben wird. Da auch die Logistik betroffen ist und es an Transportmitteln fehlt, steigen hier ebenso die Preise und die Zollabfertigung kann mehr Zeit in Anspruch nehmen als üblich. Hinzu kommen oder kamen möglicherweise noch die geltenden Quarantäne-Regelungen für Transportfirmen.


Umfragen bestätigen die Sorge der Unternehmen

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat eine Umfrage unter circa 2.400 Unternehmen durchgeführt, die international tätig sind, woraufhin sich die Sorgen noch einmal bestätigten. Probleme mit Lieferketten und der Logistik spielen nicht nur eine Rolle in Handelsbeziehungen mit Staaten aus dem asiatischen Raum, sondern auch innerhalb Europas. Fast die Hälfte der befragten Firmen hat aktuell Mühe, Lieferanten oder Logistiklösungen zu finden. Viele Unternehmen müssen sich also mit neuen Fragen beschäftigen und eventuell neue Antworten darauf finden. Auch dass sich China schneller von den Beeinträchtigungen der Pandemie erholt hat als Europa, gibt den Unternehmen zu denken. Jedoch ergibt sich aus den Problemen auch die Hoffnung, künftig besser darauf eingestellt zu sein.

Tags: Reitsport
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