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Reiten als Sportart

Oft müssen sich Reiter mit dem Vorurteil herumschlagen, dass Reiten ja kein Sport wäre. Der Reiter würde ja nur auf dem Pferd sitzen und die tatsächliche Arbeit übernimmt ja schließlich das Pferd. Jeder Reiter musste sich bereits mit solchen Vorurteilen von sogenannten Nichtreitern auseinandersetzen. Ich wünsche mir oft genau diese Menschen setzen sich mal auf ein Pferd und merken wie anstrengend es ist, ein Pferd zu reiten.

Doch auch die Leistung des Pferdes darf nicht unberücksichtigt bleiben. Schließlich bewegt sich ein Pferd in der Natur hauptsächlich beim Grasen im langsamen Tempo weiter. Wir hingegen verlangen von den Pferden oftmals vermehrt Trab und Galopp und nutzen den Schritt oftmals nur zum Aufwärmen sowie Abkühlen oder eben zwischendurch als Pause.

Um das Pferd möglichst gesunderhaltend zu gymnastizieren und zu arbeiten, bedarf es weitreichender Kenntnisse und Fertigkeiten. Auch die körperliche Verfassung des Menschen ist von entscheidender Bedeutung. Nicht nur das Pferd benötigt hierzu Muskeln, Gleichgewicht und Gefühl, sondern ebenso der Mensch. Ich denke diese Punkte werden oft vernachlässigt. Als Reiter neigen die meisten dazu Fehler an seinem Pferd festzustellen, doch die Fehler die selbst gemacht werden, werden unter den Teppich gekehrt.

Neben dem Reiten wird das Pferd häufig vielseitig gefördert – Reiten, Longieren, Laufen lassen, Freispringen, Bodenarbeit, usw. Doch was macht der Reiter eigentlich neben dem Reiten selbst? Trainiert dieser auch seine Defizite, geht zum Beispiel in ein Fitnessstudio, Schwimmen oder Joggen? Ich schätze viele Reiter neigen dazu, sich keinen Ausgleichssport zu suchen – Reiten ist ja schließlich Sport. Dennoch stelle ich mir an diesem Punkt die Frage, ob das wirklich gerecht ist? Ein Fußballer trainiert ja schließlich auch nicht nur das Spielen selbst, sondern auch seine Ausdauer, die Kraft und die Koordination. An dieser Stelle bedarf es, also ein Umdenken der eingeschworenen Reitergemeinschaft. Schließlich möchten wir doch unserem Pferd gerecht werden. Außerdem können durch bessere Kraft oder Balance reiterliche Defizite eventuell ausgeglichen werden.

Bitte beachtet, liebe Leser, dass ich euch natürlich nicht alle über einen Kamm scheren möchte und auch weiß das viele Reiter zusätzlich Sport ausüben. Ich selbst spiele einmal die Woche Volleyball und versuche möglichst häufig ins Fitnessstudio zu gehen, meistens schaffe ich es neben den Vorlesungen, dem Arbeiten und dem Pferd ca. zwei- bis dreimal in der Woche. Oftmals ist es auch der innere Schweinehund, der überwunden werden muss. Mir hat es geholfen, mich mit meinen Freunden dort anzumelden. Bei acht Personen geht meistens mindestens einer zu einer Zeit, wo ich auch kann, sodass sich gegenseitig motiviert werden kann. Und sobald der Anfang gemacht ist, fällt es viel leichter weiterzumachen und die Fortschritte die erkennbar sind tragen ebenso zur Motivation bei. Ich hoffe ihr könnt aus diesem Beitrag etwas mitnehmen und beginnt nachzudenken, ob euer Sportpensum tatsächlich ausreichend ist und ihr eurem Pferd gegenüber gerecht werdet.

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