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Pflanzen Wunder für Pferde

In meinen letzten zwei Beiträgen habe ich über Kräutervorteile und einige bekannte Kräuter berichtet. Jetzt geht es noch an die unbekannten Kräuterwunder.

Das Haselnuss und Birke als Heilkraut verwendet werden kann, war mir neu.

Haselnuss wird aber oft auf Weiden gepflanzt und eignet sich dafür ganz gut. Die Blätter haben Ätherische Öle und Gerbstoff in Mengen und erhalten so eine gute Gesundheit des Pferdedarms. Sie wirken leicht entzündungshemmend für die Schleimhäute im Rachen und Maul.

Die Birke wird bevorzugt weil sie sehr anspruchslos ist und die grosse Krone sehr locker ist und so nicht alzu viel Schatten bietet. Birke wird von den Pferden nicht gefressen, sie mögen sie nicht. Trotz dem ist sie für mich ein Muss auf der Pferdekoppel.

Bleiben wir gleich bei bekannten Namen. Jeder kennt Apfel und Birne, hier sprechen wir aber von Wildäpfel und Wildbirnen.

Der Wildapfel ist ein Rosengewächs und ist am liebsten an leicht feuchten Plätzchen. Er braucht einen Nährstoff reichen Boden. Im Gegensatz zum Apfelbaum ist der Wildapfel an einem strauchartigen Gewächs zu finden, Achtung, der Strauch hat Dornen. Die Pferde essen vor allem die Zweige und Blätter, die Äpfel selber sollen sehr sauer sein. Sie sind aber auf keinem Fall giftig. Diese Sträucher eignen sich auch hervorragend als Dekoration, sie sehen sehr hübsch aus.

Die Wildbirne ist eher heikel, sie ist sehr kältempfindlich. Es lohnt sich aber trotzdem, die Pferde mögen die Blätter und Zweige sehr gern!

Salbei, mein Liebling

Nun kommen einige Kräuter, Bäume und sonstiges welche ich nicht kannte. Gerne erläutere ich meine Recherchen.

Hopfen sind Stach wüchsige und sehr robuste Stauden. Sie fühlen sich an fast allen Standorten wohl. Die Staude eignet sich hervorragend als Abtrennung oder Sichtschutz. Beim Verzehr wirkt sie ausgleichend und zudem beruhigend.

Der rote Sonnenhut ist ein sogenanntes indianisches Kraut. Es stärkt die Abwehrkräfte und unterstützt das Immunsystem. Gerade wenn unsere Pferde geimpft werden kann er helfen, die Impfung besser zu verarbeiten. Die Blume sieht extrem schön aus und macht sich in einem Hoch Beet äusserst attraktiv. Mann kann natürlich auch wilden roten Sonnenhut pflanzen, dann können die Pferde ihn selber verzehren. Das schöne an ihm ist, er ist Winterfest und kann so den Frühling auch bei Schnee in den Stall bringen. Er wird so um die 80cm hoch.

Kennt ihr das Klebkraut? Ich kenne das noch aus meiner Kinderzeit. Ecklige Pommel die sich an den Kleider befestigen. Sie helfen unseren Pferden aber den Stoffwechsel anzuregen und wirken bei angelaufenen Beinen wie ein Wunder! Anpflanzen und fressen lassen würde ich sagen.

Futtertest mit Sabionda

Auch fürs Auge sind die Wildrosen! Pferde mögen sie vor allem wenn sie noch jung sind und sie sollten am Anfang gut geschützt werden. Die Blüte wird mit Geschick gefressen und die Stauden eignen sich dank ihren Dornen für unerwünschte Besucher im Paddock. Aus den Wildrosenblüten wird dann im Herbst die Hagenbutten, sie wird auch als Heilkraut beschrieben. Diese Sträucher sind extrem robust und brauchen wenig Pflege.

Habt ihr viele Stuten im Stall? Dann kann euch der Frauenmantel bei Hormonüberfluss helfen! er hilft bei der Hormonregulierung von Pferden.

Wer einen richtig schönen Strauch pflanzen will, entscheidet sich am besten für Weissdorn. Er ist extrem gut für das Herz-Kreislauf System und wird um die sechs Meter hoch. Durch seine dichte Art ist auch er ein optimaler Sichtschutz.

Eine anspruchslose und doch sehr praktische Heilpflanze ist der Spitzwegerich. Er hilft bei Bronchitis und wird als Immunstärker betitelt. Seine antibakterielle Wirkung ist auch in der Humanmedizin bekannt. Er mag sonnige Standorte und Überwintert problemlos mit seinem guten Speicher.

Wer den Spitzwegerich anpflanzt, kann den Mädesüss dazu pflanzen. Er mag es auch sonnig, kann aber auch im Halbschatten leben. Auch hier ist eine Überwinterung praktisch garantiert. Diese Pflanze hilft bei der Blutzirkulation und versorgt Zellen mit nötigen Sauer- und Nährstoffen. Es ist bekannt, dass das Heilkraut ein natürliches Schmerzmittel ist.

Und alle guten Dinge sind drei, nehmen wir zum Mädesüss und dem Spitzwegerich noch die Schafgarbe. Auch sie mag die Sonne und kann relativ gut mit Trockenheit umgehen. Die Pflanzen können bis einen Meter hoch werden, sie sollten den Standort also mit Luft nach oben auswählen. Da sie zu meinen drei Musketieren gehört, ist auch sie Winterfest und kann im Frühling dann einfach wieder ihre Pracht entfachen! Sie lindert Magenbeschwerden und hilft bei der Blutreinigung.

 

Mein Fazit:

Ich muss ehrlich sagen, selten war ich ab einer Recherche so begeistert wie ab der Heilpflanzen Serie. Ich denke ob im Aussenstall, auf der Weide, im Garten oder auf dem Balkon, wir alle können unseren eigenen kleinen Heilkräutergarten machen und unsere Pferde das Jahr durch positiv mit natürlichen Heilkräutern unterstützen.

Ich wünsche euch allen heiteres Anpflanzen.


Xenia mit den Isis

 

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