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Pferdige Neujahrsvorsätze

Und schon wieder kommt diese Zeit des Jahres, in der alle anfangen, über ihre ganzen „New Year - New Me“ Vorsätze zu sprechen. Also habe ich mich kurzerhand entschieden, mir auch dieses Jahr wieder Gedanken dazu zu machen, was ich denn in den nächsten 365 Tagen so erreichen, ändern oder erleben möchte - obwohl ich mir eigentlich letztes Jahr vorgenommen habe, keine Neujahrsvorsätze mehr zu machen und obwohl sich der Januar eigentlich überhaupt nicht von allen anderen Monaten unterscheidet. Aber ich kann es einfach nicht lassen und es ist zudem eine gute Gelegenheit, kurz zu überlegen, auf welchem Weg man sich denn eigentlich gerade befindet.. Also kommen hier kurz meine ganzen pferdigen Vorsätze, meine sportlichen Ziele und meine reiterlichen Träume. Vielleicht braucht jemand von euch ja noch eine Inspiration, was dieses Thema angeht oder einen Anstoss, sich überhaupt über seine Vorsätze Gedanken zu machen. Denn meiner Ansicht nach ist es sehr hilfreich, motivierend und auch wichtig, immer im Kopf zu haben, wo man den genau hin möchte. So fällt alles auf dem Weg zu diesem Ziel gleich ein Stück leichter.


Fangen wir an mit meinen pferdigen Vorsätzen, denn von diesen gibt es reichlich. Da sind so viele Dinge, die ich endlich mal machen möchte. Zum Beispiel soll meine Stute endlich einen einfachen Zirkustrick lernen, wie zum Beispiel den spanischen Schritt oder „ja“ und „nein“ sagen. Das wäre doch die perfekte Winterbeschäftigung und ich denke, sie kann solche Dinge sehr schnell verinnerlichen.

Im Sommer möchte ich dann mit ihr das erste Mal im See baden gehen und herausfinden, ob sie vielleicht sogar schwimmen würde, denn mein Wallach mag das leider überhaupt nicht.

Weiter habe ich mir vorgenommen, mein Bareback Pad öfters zu benutzen. Dazu möchte ich gerne bald noch einen einzelnen Blog schreiben. Doch so viel kann ich schon mal sagen, es ist meine so ziemlich grösste Hassliebe. Ohne Sattel zu reiten macht unglaublich viel Spass und wenn man dann so über einen Feldweg galoppiert, fühlt man sich fast wie ein Indianer - fehlt nur noch die Fingerfarbe auf dem Pferd und die Federn im Haar. Ausserdem ist dies der beste Weg, den Reitersitz zu schulen und das Pferd auf die reiterlichen Hilfen zu sensibilisieren. Andererseits ist reiten ohne Sattel, wie alle von euch wahrscheinlich wissen, so anstrengend, dass man sich am Tag nach dem Training auf den Muskelkater seines Lebens gefasst machen kann.

Auch möchte ich mit Caletina und Larno wieder vermehrt im Gelände mit festen Hindernissen trainieren. Larno ist dabei immer top motiviert und Caletina sowieso auch - es geht ja schliesslich ums Springen und sie würde nicht Caletina heissen, wenn sie nicht auf jeden noch so kleinen Baumstamm losrennen würde, als müsste sie gleich den letzten 1.60 cm Ochser vom Stechen des  Rolex Grand Prix springen.

Geländetraining mit Larno...
...und Caletina

Weiter möchte ich endlich konsequent - ja ich habe schon mal damit angefangen und es nicht durchgezogen - eine Art Trainingstagebuch führen. Darin möchte ich festhalten, was ich wann mit meinen Pferden trainiert habe, wann sie Pause hatten, wie es ihnen an den jeweiligen Tagen ging und wann Hufschmied, Zahnarzt, Tierarzt, Chiropraktiker, Physiotherapeut etc. da waren. Ich finde das zum Einen eine sehr schöne Erinnerung, wenn man sich das dann einige Monate oder Jahre später durchlesen kann. Andererseits ist es sehr nützlich, um seine Fortschritte stetig überprüfen zu können und so seine Ziele zu erreichen und stets motiviert zu bleiben. Viel zu oft gab es schon Situationen, in denen ich gerne nachgeschaut hätte, wo wir denn zum Beispiel heute vor einem Jahr noch standen. Doch ich stecke in einem klassischen Tagebuch-Dilemma. Ich nehme es mir immer wieder vor und trotzdem ist es oft schwierig, das dann auch wirklich durchzuziehen. Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau wieso, doch Tagebücher haben das einfach so an sich. So besagt es die Regel. Auch hiervon möchte ich später gerne einen Blog schreiben - sofern ich genügend Durchhaltevermögen habe - und zeigen, wie genau ich diese Idee umsetze. Denn es kann sehr hilfreich sein, eine kleine Vorlage dafür zu haben.

Dann bleiben da natürlich noch die üblichen pferdigen Vorsätze wie zum Beispiel immer mindestens 1 Mal die Woche mein Lederzeug zu putzen. Doch da weiss ich leider selbst, dass es schwierig wird, diesen Vorsatz durchzuziehen.


Mein grösstes sportliches Ziel für die kommende Saison ist es, die Springlizenz mit Stilprüfungen zu erreiten. Jetzt, da Caletina und ich fast ein ganzes Jahr lang Zeit hatten, um zusammenzufinden, denke ich, ist es an der Zeit, diesen Schritt zu wagen. Es ist schon lange ein grosser Wunsch von mir, das zu schaffen. Aber bisher war dies leider nicht möglich, da es bei Larno bei einem Parcours von 90 cm auch langsam anstellt. Doch das ist überhaupt nicht schlimm! Denn mit ihm kann ich jetzt nämlich ganz locker und entspannt trainieren, ohne Leistungsdruck und er darf sein Dasein als Freizeitpferd geniessen. Das führt gerade zum zweiten sportlichen Ziel für dieses Jahr. Und zwar geht es darum, Larno nach seiner etwas längeren Winterpause wieder aufzubauen und erneut im Springtraining einzusetzen. Er muss wie bereits gesagt nicht mehr grosse Leistungen erbringen. Doch ich möchte es mit ihm einfach zum Spass machen. Denn das Springtraining war für ihn immer das Highlight und er hat mir immer deutlich gezeigt, wie gerne er das macht. Und wer weiss, vielleicht starten wir ja in dieser Saison wiedermal eine kleine freie Prüfung?


Schliesslich bleiben noch meine reiterlichen Träume. Dazu gehört zum Beispiel ein eigener Stall. Natürlich direkt neben meinem zukünftigen Wohnhaus. Zu dieser Anlage gehört dann selbstverständlich auch eine Reithalle, ein Springplatz, ein Dressurplatz, eine Rennbahn fürs Ausdauertraining, ein eigenes Gelände mit festen Hindernissen, Boxen mit Paddocks, Sommer- und Winterweiden, eine beheizte Sattelkammer, ein Solarium, eine Führmaschine und ein Aquatrainer. Darin stehen dann mindestens 10 Pferde, die alle mir gehören. Ok cut an dieser Stelle - es reicht mit der Träumerei. Wir wollen ja schliesslich seriös bleiben

 Ein ernster reiterlicher Traum von mir wäre es zum Beispiel, dieses Jahr mit meinen Pferden in den Urlaub zu fahren. Sei es in den Jura oder irgendwo ans Meer. Das stelle ich mir wunderschön und spannend vor. Und es ist zudem auch noch einfacher zu erreichen, als den Bau eines eigenen Luxusstalls.


Meine Neujahrvorsätze tönen so wie die, von vielen anderen Menschen auch. Mehr Sport machen, endlich konsequent ein Tagebuch führen und so weiter und so fort - ich weiss. Doch ich bin zuversichtlich, das alles zu schaffen, da mich nichts auf dieser Welt mehr motiviert, als meine zwei Lieblinge. Ich bin sehr gespannt zu sehen, was 2018 bringt und bin voller Energie, alle meine Vorsätze durchzuziehen und meine Träume zu verwirklichen. In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch es guets Nöis und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Neujahrsvorsätze in die Kommentare schreibet. Denn glaubt mir, es fühlt sich dann gleich an, als hätte man einen richtigen Plan vor Augen.

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