News - Verkauf von Palloubet

Auf nzz online und weiteren online Medien ist zu lesen: Palloubet d'Halong wird angeblich für 11 Millionen Euro an Jan Tops verkauft. Das wäre die bisher höchste Summe, die je für ein Springpferd bezahlt worden ist. Der talentierte Wallach der Baselbieterin Janika Sprunger soll noch diese Woche in Richtung Niederlande verladen werden. Aber noch ist nichts entschieden.


Quelle: noellefloyd.com


Bereits am Wochenende an der Longines Champion Tour in Lausanne verdichteten sich die Gerüchte, dass Palloubet d´Halong den Stall wechseln würde. Diese Woche hat Janika Sprunger bestätigt, dass ihr Palloubet von der top Amazone Edwina Tops-Alexander und dem niederländischen “Stal Tops” gekauft werden wird. Heute, Mittwoch, 18. September sprach Janika erstmals darüber, Palloubet an Edwina Tops-Alexander abzugeben, über ihre einzigartige Beziehung zu Palloubet, was für sie der grösste Verkauf des Jahres bedeutet und welchen Einfluss das auf den Sport hat.


“Palloubet ist noch immer in meinem Stall. Der Lastwagen ist zwar da, aber wir warten noch auf die Papiere.” Der 10-jährige Selle-Français Wallach braucht neue Papiere - er wird in Zukunft unter der Australischen Flagge starten. Damit dies an den World Equestrian Games (WEG) 2014 in der Normandie möglich ist, müssen alle Formalitäten möglichst bald erledigt sein. Vor dem 31. Dezember 2013 müssen alle Pferde für die WEG in dem Land registriert sein, wo sie dann auch starten werden.


Janika Sprunger zur Frage, was es für sie bedeutet, ihr bestes Pferd an die Amazone Edwina Tops-Alexander weiter zu geben: “Okay, es ist schwierig, aber ich habe grosse Hoffnungen. Ich habe viele gute Pferde, jüngere Pferde an die ich glaube. Aber es wird niemals einen zweiten Palloubet geben.”


“Es gab am Anfang des Jahres so viele Leute, die an ihm interessiert waren. So viele Angebote, für so viel Geld. Wir haben viele Angebote ausgeschlagen, aber die Angebote wurden immer höher und höher. Und irgendwann kam einfach der Punkt, wo wir ´ja´ sagen mussten. Es war völlig verrückt für mich. Auch bedeutet es für mich Stress. Für mich ist er mein Baby. In gewissem Sinne kann ich es nicht verstehen, er ist einfach mein Pferd, mein Kind. Es war abartig mit den Preisen, und ich meinte einfach: er ist mein Baby. Ich habe ihn, seit er knapp sechs jährig war.”


“Es war unglaublich dieses Jahr und er hat mir geholfen, so vieles zu erreichen. Die Erinnerungen sind unglaublich und niemand kann mir diese nehmen.”


Janika wurde auch noch gefragt, was dieser Verkauf für die Sponsoren und den Sport bedeutet.


“Es ist gut für die Sponsoren. Es ist gut für sie, so viel Geld zu erhalten - es motiviert Sponsoren in unserem Sport. Es hat auch meinen Sponsor enorm motiviert. Er ist engagierter und motivierter als je zuvor. Für uns Reiter ist das unser Leben. Wir brauchen die Sponsoren und ihre Unterstützung.Wir Reiter sehen ja schon die Nachfrage und das Geld. Aber für uns geht es nicht nur ums Geld. Das würde gar nicht gehen. Es geht uns Reitern um die Pferde.”


“Es ist keine schlechte Sache. Man muss einfach immer die Fairness im Auge behalten und fair bleiben. Jetzt könnten die neuen Besitzer ja hingehen und die WEG gewinnen. Das würde mich freuen und es wäre fair. Und am Ende ist das gut für unseren Sport.


"Ich kann sehr stolz sein, dass ich in meinem Alter ein Pferd so weit entwickeln konnte. Das kann mir niemand nehmen. Für mich, für mein Sponsor und für mein Vater kann ich sagen, dass wir viel erreicht haben und das ist toll. Schlussendlich ist es einfach gut wie es ist. Es muss gut sein."

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