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Neues aus der Offenstallhaltung

Vor rund einem halben Jahr habe ich einen Bericht über die Stallhaltung im Selbstversorgerprinzip geschrieben. Vor einem halben Jahr hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich das einmal selber machen werde!

Selbstversoger ja oder nein?

Als aussenstehende Person habe ich meine Gedanken einmal im heutigen Blogg zusammengefasst.

Immer wieder habe ich in verschiedenen Berichten über Details aus dem Stall erzählt. Es ging um die Kräuterkunde bei Pferden.

Heilkräuter für Pferde

Heute möchte ich einzelne Kräuter vorstellen und erklären, was sie unseren Pferden helfen können.

Über die Frage wie viel Pferde eigentlich fressen.

Warum brauchen unsere Pferde so viel Heu?

Wie viel Heu soll mein Pferd bekommen und wie häufig am Tag?

Und ganz allgemeine Fragen, die uns der Tierschutz beantwortet.

Tierschutz im Pferdestall

Reiten ist schön, da sind wir uns einig. Es ist aber so, dass die Haltung von Pferden dem Tierschutzgesetzt unterliegt und dies sollte jeder Reiter ei

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich darüber berichtet, was Pferde gerne für Knabberäste fressen.

Knabberäste für Pferde

In meiner Blogserie rund um Heikräuter für Pferde habe ich einige Baumarten erwähnt. Heute geht es um Knabberäste für Pferde.

Nun möchte ich euch einmal mein neuestes Projekt vorstellen. Ob im Garten oder im Pferdestall, total im Trend sind Kräutergärten. Ich habe mich ja mit den verschiedenen Kräuter sehr intensiv auseinander gesetzt und habe zuhause auch einiges angepflanzt, für Pferde wie auch für Menschen. Nun habe ich meine Leidenschaft zur Gärtnerei mit den Vorteilen der Heilkräuter vereint und einen Pferdesteingarten mit Kräutern bei uns auf dem Paddock gebaut!

Kurz vorab. Unser Stall wurde ja ganz neu gebaut. Jeder Pfosten, jeder Stein wurde selbst verlegt. Wir alle haben sehr viel Zeit und Liebe investiert und nun ist es endlich soweit, dass die Grundsteine liegen und wir mit den Details starten können.

Wir haben zwei Liegeflächen, einmal Sand und einmal Schnitzel. Dazu kommen Gummimatten und der Aussenbereich ist mit feinem Kiesel belegt. In einer Heuraufe fressen die Pferde aktuell noch ohne Dach - das wird unser nächstes Projekt.

Nun zurück zu meinen News aus dem Offenstall, mein neuer Kräutergarten.

Wir haben in der sogenannten Bewegungszone genügend Platz um den Pferden die Möglichkeit zu bieten, sich zu bespassen. Voller Vorfreude habe ich mein Kräuterbeet schon lange geplant. Daheim habe ich Salbei und Minze in Töpfen angepflanzt, um das nun neu einzupflanzen.

Bei einer Gärtnerei aus der Region habe ich Stämme bekommen. Sie kosten zwar etwas, wurden mir aber direkt in den Reitstall geliefert und sehen super schön aus.

Die Steine für meinen Kräutergarten habe ich auf Ricardo ersteigert. Was es alles gibt! Dort kann ich nun auch weitere Steine holen und so noch weiter bauen wenn ich möchte.

Nun startete das Projekt an einem Donnerstagabend. Das Ziel, ca. zwei Felder an drei bis vier Meter für unsere Kräuter.

Zuerst haben wir das Feld mit einer normalen Mistgabel ausgerächelt.

Artikel-Nr.: A30748001
Danach konnten wir uns schon besser vorstellen wie es mal aussehen sollte. Die drei dicksten Baumstämme dienen nun als Abtrennung und auch als Halterung für die Kräuter und Steine.

Drei querliegende Baumstämme bilden das grobe Konzept. Diese Stämme wurden mit Schutter und Steinen befestigt. Danach haben wir die ausgekratzten Felder mit Humus aufgefüllt.

Mit einer Allzweck-Gabel lässt sich der Humus hervorragend verteilen und die grösseren Steine werden abgetrennt.

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Wenn der Humus liegt, folgt eine dünne Schicht normale Erde. Ich habe mich für Kräutererde entschieden. Danach haben wir einige grosse Steine platziert. So sind die Steine verschieden tief verankert. Da wir ziemlich viel Baumstämme hatten, konnte ich kleinere Stämme als Querbalken verwenden. Das macht es optisch sehr hübsch und hat den Vorteil, dass es noch mehr belegt ist. Je weniger freie Fläche, desto geringer ist die Chance, dass die Pferde rein stehen.

Nun geht es an das Pflanzen. Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich einige Kräuter schon mitgenommen habe. Diese pflanze ich im hinteren Teil an, so sind die Überlebenschancen grösser. Für den Rest des Beetes habe ich einige Kräuter gekauft. Die Samen verteile ich gleichmässig. Salbei, Malve, Lavendel, Löwenzahn und einige Wiesenkräuter. All diese Samen sollten in den nächsten Wochen gedeihen! Um die Pflanzen zu schützen, kommen weitere Steine darauf und einige abgeknabberte Knabberäste helfen ebenfalls.

Diese Äste spare ich alle auf, denn im Winter werden sie mein Kräuterbeet vor dem Erfrieren schützen.

Das Kräuterbeet sah fertig echt cool aus!

Am darauffolgenden Freitagmorgen stand ich verhältnismässig sehr früh auf! Die Spannung, ob das Beet überlebt hat, war gross!

Ausgerüstet mit meiner Stirnlampe machte ich mich also auf in den Stall.

Und siehe da! Das Beet steht noch. Obwohl keine Absperrung darum war und ja schon Kräuter zum Fressen da waren; es steht alles noch!

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Die Freude, dass die Pferde das Beet akzeptieren ist gross. Ich hoffe sehr, es wird sich in den kommenden Wochen nicht allzu viel daran ändern.


Baut ihr bei euch im Stall auch selber um? Und habt ihr auch kreative Ideen? Dann schreibt mir doch einen Kommentar, ich bin sehr gespannt!

 

Ich wünsche euch allen einen schönen Herbst.

 

Xenia mit Aeringi

 

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