Neue Regeln des SVPS

Auf den 1.1.2014 wurden die Regeln des Schweizerischen Verbandes für Pferdesport (SVPS) bezüglich Dressur, Springen u.v.m. geändert. Hier informiere ich euch über die wichtigsten Änderungen. Kommen wir zuerst zu den Dressuränderungen. Bei der Bekleidung des Reiters gab es viele Umgestaltungen. Diese Regeln gelten für Prüfungen mit Programmen GA 1-10 sowie L 11 und höher: Die einfarbige Reitjacke (mit Nadelstreifen möglich) bleibt bestehen, jedoch darf der Kragen sowie Einfassung eine andere Farbe haben. Ausserdem sind die dunklen Stiefel kein Muss mehr, sondern dunkle Stiefeletten oder gleichfarbige, eng anliegende Glattlederchaps dürfen getragen werden. Aber sie müssen optisch den einteiligen Reitstiefeln entsprechen. Bei L 11 und höher gibt es noch die Variante des Fracks und auch dort ist ein anders farbiger Kragen sowie anders farbige Einfassung gestattet. Ausserdem müssen alle Reiter in den Prüfungen GA bis S einen Reithelm mit Dreipunktbefestigung auf dem Abreitplatz tragen. Diese Regelung ist neu und obligatorisch. Dazu gab es noch eine kleine Veränderung bei der Ausrüstung des Reiters. Reitgerten dürfen in sämtlichen FEI Programmen (L10/20, L-Kür, M28/20, M-Kür sowie sämtliche FEI-S) nicht mehr gebraucht werden. In allen anderen Kategorie ist sie aber fakultativ. Aber auch für das Pferd gab es neue Regelungen: Am Tag der Prüfung, darf das Pferd nur noch von dem Reiter geritten werden, der das Pferd in der Prüfung vorstellt. Ausserdem muss jedes Paar (Reiter-Pferd) in den nachfolgenden Prüfungen mit höherem Schwierigkeitsgrad starten. Der Start kann nicht verweigert werden, da er seit dieser Änderung dazu gezählt wird. Auch die Ausrüstung des Pferdes hat einige wenige Wechsel zu beachten. Die neue Regelung besagt, dass Hufschuhe nicht erlaubt sind sowie des Weiteren das Tragen von Fliegenmasken und Fransen. Auch wenn diese nur teilweise den Kopf bedecken. Nun die Wechsel im Springen. Die Springreiter dürfen seit Neustem ihre weisse oder beige Hose mit oder ohne einen dunklen Lederbesatz tragen. Dies ist die einzige Veränderung bei der Kleidung. Ausserdem gab es keine weiteren Wechsel in der Turnierausrüstung wie bei der Sparte Dressur. Für das Pferd gab es hier aber sehr viele Änderungen. Einige zähle ich auf, der Rest kann nachgelesen werden. Früher durften Pferde nicht am gleichen Tag in zwei Prüfungen starten. Mit der neuen Regelung des SVPS wurde eine Ausnahme errichtet. Sofern es sich um eine Finalprüfung einer Meisterschaft der Regional- und Kantonalverbände handelt in der ein Stechen vorgesehen ist, darf das Pferd ein zweites Mal am gleichen Tag starten. Diesbezüglich gab es noch einen Wechsel bei den Hors-Concours (HC) Ritten. Vor der Umwandlung durfte das Pferd nicht an der gleichen Veranstaltung sowie in den folgenden sechs Tagen in Konkurrenz starten. Jetzt ist die Regelung nur für den Tag des Starts beschränkt. In Verbindung mit dem Springen, hat es für die Jury wie auch Reiter neue Regeln gegeben. Wenn ein unverhofftes Ereignis während dem Start geschieht, darf der Reiter abbrechen und nochmals am letzten Sprung ansetzen, sofern die Juriy den Fall billigt. Ansonsten gibt es Strafzeit. Die Jury hat auch die Möglichkeit einem Reiter den Start im Stechen mit all seinen Pferden zu verweigern, wenn mehrere von denen qualifiziert sind. Viele Eltern und Kinder wird es freuen, dass mit der neue Verordnung des SVPS auch eine Childrenstartgruppe eröffnet wurde. Dies betrifft die Youngster im Alter von 12-14 Jahren, die schon eine R-Lizenz besitzen. Dazu kommt noch das Kriterium, dass sie mit einem Pferd starten müssen. Ponys sind ausdrücklich nicht erlaubt wie Pferde, die im laufenden und letzten Jahr an Nationenpreisen oder Grand Prix an CSIO (Senioren/Erwachsene) teilgenommen haben. Dies sind die wichtigsten Abwandlungen für den Dressursport und Springsport. Andere Umgestaltungen unter anderem auch für andere Sparten, findet ihr bei den unten genannten Links. Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Links:

Springen

Dressur

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