Nationenpreis: Schweizer müssen um Final-Qualifikation zittern

Nach dem enttäuschenden sechsten Platz heute beim CHIO in Rotterdam muss die Schweizer Springreiter-Equipe um die Qualifikation für den Final in Barcelona zittern. 

Der heutige Nationenpreis im niederländischen Rotterdam war für die Schweizer Springreiter-Equipe eine Hauptprobe für die Weltreiterspiele - und sie geriet nicht nach Wunsch. Dabei hatte anfangs alles noch sehr gut ausgesehen: nach dem ersten Umgang lag das Team von Equipenchef Andy Kistler hinter Holland auf Rang 2. Doch in der zweiten Runde kamen die Fehler: Paul Estermann und Castlefield Eclipse, die Sieger des Grand Prix in St. Gallen, verzeichneten nach einem feherfreien ersten Durchgang 11 Strafpunkte, Jane Richard Philips mit Pablo de Virton totalisierte erneut 4 Strafpunkte, Romain Duguet mit Quorida de Treho 8 Strafpunkte (zuvor 4) und Pius Schwizer mit Toulago auch 4 Strafpunkte (vorher fehlerfrei). Mit einem Strafpunktetotal von 20 belegte die Schweiz nur Rang 6 unter den 8 Equipen. 

Den Sieg machten die Mannschaften aus Frankreich und Holland unter sich in einem Stechen aus, wobei der Gastgeber unterlang. Dritte wurden die Deutschen vor Grossbritannien und Brasilien.

Im Zwischenklassement liegt die Schweiz hinter Frankreich noch immer auf dem 2. Rang - aber Frankreich und die Schweiz sind auch die einzigen Nationen, die bereits alle vier Wertungsprüfungen die für die Final-Qualifikation zählen, absolviert haben. Mit dem Sieg in Lummen, dem letzten Platz in La Baule und den beiden 6. Rängen in St. Gallen und Rotterdam kommt die Schweiz 280 Punkte - sie dürfte aber von nachfolgenden Nationen noch überholt werden und muss um die Qualifikation für den Final im Herbst bangen und kann sich aus eigener Kraft nicht weiter verbessern. 

 

 

 

 

 

 

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