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Mythos Hafer

 

Für die kommen die Saison studiere ich schon länger an anderem Futter rum. Hat mein Pferd das, was es braucht? Braucht es mehr oder weniger von etwas?

Um das zu beantworten, muss ich zuerst die einzelnen Futter kennen. Der Mythos um Hafer für Pferde ist groß. Ich möchte euch heute einige Informationen zu Hafer liefern.

Es ist bekannt, das gesagt wird, das Hafer unsere Pferde heiß macht oder das es direkt in den Kopf steigt. Den schlechten Ruf hat der Hafer der Zeit zu verdanken. Früher wurden die Pferde bereits in der Armee eingesetzt und mussten hart Arbeiten, man hat schnell bemerkt, dass Hafer ein hervorragender Energielieferant ist. In alten Berichten der Schweizer Armee (um das Jahr 1930) wurde bereits von der Verfütterung von Hafer erzählt. Mais, Gerste, Weizen und Roggen wurden dazumal eher nicht empfohlen. Die Körner wurden ungern an die Pferde verfüttert, weil das unbearbeitete Korn nur schwer verdaulich ist und es den Ruf hatte, dass die Pferde schwammig und fett wurden. Weizen war auch einfach zu teuer.

Hafer war also kostengünstig und gedeiht gut auf unseren Feldern. Die Rationen Kontrolle wurde aber schon früh empfohlen. Wenn Pferde zu viel Hafer kriegten, wurden sie automatisch temperamentvoller. Aus dem „Gib deinem Pferd weniger Hafer, wenn es heiß wird“ wurde dann das „Hafer macht  dein Pferd heiß“. Die Ausgangslage ist aber nicht dieselbe.

Hafer hat einen großen Vorteil. Es ist auch in unbehandelter Form extrem gut verdaulich. Hafer ist zum Beispiel dreimal so gut verdaulich wie Gerste oder Mais. Gerste und Mais haben sich aber in den Jahren auch entwickelt. Durch die innovative Technologien, die entstanden sind, können die Körner so bearbeitet werden, dass auch sie hoch Verdaulich werden. In behandelter Form findet man fast alle Getreidesorten in Futtermittel.

Der tatsächliche Energiegehalt von Hafer unterscheidet sich aber eigentlich nur sehr minimal von Mais und Gerste.  Hier klärt sich der Mythos, dass Hafer freie Müsli weniger Energie geben als die mit Hafer!

 

 

 

Hafer hat im Verhältnis dafür mehr Protein was einen guten Muskelaufbau ermöglicht. Aminosäuren werden für den Aufbau von Muskeln gebraucht. Diese Aminosäuren werden einerseits vom Körper selber produziert (nicht essenziellen Aminosäuren) andererseits müssen sie via Futter hinzu gefüttert werden (essenziellen Aminosäuren). Wenn einer dieser Aminosäuren zu wenig vorhanden ist, können keine Muskeln aufgebaut werden. Und jetzt kommt der Hammer. Hafer hat am meisten dieser Aminosäuren von allen!

Wir lernen also, Hafer gehört eigentlich in den Pferdemagen. Es ist gut verdaulich und gesund für den Muskelaufbau und Erhalt! Wenn dein Pferd zu heiß wird, fahre mit der Ration herunter und denk daran, ein gesunder Geist braucht einen fitten Körper!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Xenia mit Aaringi

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