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Meine Turnierwoche

Wir sind jetzt  mitten in der Turniersaison. Das erste Turnier ist hinter uns wir können sagen, es lief ganz schön gut! Aeringi war in Topform und zeigte, was in ihm steckt. Wir arbeiten noch an der Zusammenarbeit, er ist gut und ich sitze schön drauf, aber da könnte noch mehr zusammen gespielt werden. Kommende Woche steht dann ein grosses Turnier an, wir bestreiten zwei Prüfungen die, wenn es gut kommt, über vier Tage mit Finalstarts verteilt sind.

Bei unseren Prüfungen ist es oft so, dass wir Finalrunden haben. A- und B Finale werden diese Runden dann genannt.

Die normalen Prüfungen sind am Donnerstag und Freitag, wenn ich weiter komme bin ich dann Samstag und Sonntag nochmals auf dem Turnierplatz anzutreffen. Diese vier Tage erfordern ein kleines Organisatorisches Geschick. Es geht nicht nur darum, wann wir abfahren und was wir mitnehmen, vielmehr geht es auch darum, wie halte ich mein Pferd über vier Tage fit und bereite ihn optimal vor.

Lerne dein Pferd kennen!

Ich finde eine der wichtigsten Prioritäten im ersten Jahr von dir und deinem Pferd ist das Kennenlernen. Hierzu gehört gerade für Turnierpferde extrem dazu, zu wissen bis wo hin mein Pferd kann und ab wann die Luft raus ist. Kondition muss aufgebaut werden und jeder sollte genau wissen, wie er sein Pferd in der Motivation hochhalten kann.

Es gibt Pferde die laufen besser, wenn sie einige Tage eine Pause hatten und es gibt Pferde, die je mehr man sie reitet, umso besser werden sie. Mit Aeringi habe ich diese Abläufe getestet und fest gestellt, dass vier bis fünf Tage Arbeit nach einander für ihn kein Problem darstellt. Es ist ebenfalls wichtig, diese Szenarien zu testen, die Muskeln gewöhnen sich an solche ansträngenden Wochen und im Turniermodus sind sie optimal vorbereitet.

Ich startete also damit, vor 2 Wochen mal eine richtig strenge Woche einzubauen. Der andere Weg, mit Pause und locker, klappte gut, spannend war es, was passiert, wenn über mehrere Tage viel abverlangt wird.

Ich bereitete mich also vor, wie vor einem Turnier.

Montag lockeres Ausreiten, Dienstag Pause, Mittwoch strenges Ausreiten, Donnerstag Joggen mit Michéle und Freitag frei. Danach ritt ich ihn drei Tage. Am Samstag starte ich locker und Sonntag und Montag folgten zwei sehr strenge Tage. Das Ergebnis war zufrieden stellend. Aeringi blieb konstant motiviert und auch in der Woche die kam lief er sehr frei und locker. Ich merkte schnell, es braucht viel um ihn zu demotivieren.  Für mich war das sehr beruhigend, er zeigt sich egal was ist, sehr kooperativ. Ich mach mir dementsprechend gar nicht so viele Gedanken, sondern lasse mein Bauchgefühl entscheiden.

Aus meiner Vergangenheit weiss ich aber, dass es nicht bei allen so unkompliziert abgeht und ich empfehle jedem, sich das ganze sehr gut durch zu denken. Auch wenn ich mir nicht viele Gedanken mache, weiss ich, dass ich bei einem viertägigen Turnier ganz bestimmt in dieser Woche nicht noch einen zwei stündigen Ausritt plane.

Was für mich auch immer sehr wichtig ist, ist die Futterplanung. Mein Pferd soll auf keinem Fall mit leerem Magen ans Turnier. Auch das Frühstück im Hänger zählt bei mir nicht. Wir füttern unsere Pferde in der zwischen Zeit vier mal täglich über die Hauautomaten. Die eine Portion um 4 Uhr in der Früh garantiert mir, dass mein Pferd bis fünf Uhr sicher mal die erste Portion Frühstück zu sich genommen hat.

Auch empfehle ich immer, auf Turnier gut auf die Fütterung zu achten. Aeringi ist einer, der kann gut und gerne so viel fressen wie er will. Beobachtet am besten auch das zuhause. Wie reagiert das Pferd, wenn es mal mehr Futter kriegt? Wird es müde und träge oder eher voller Energie?

Was dazu on top kommt, ist das füttern von mehr Mineralien und von zusätzlichem Hafer. Wir verabreichen eigentlich nur Landwiesen Struktur Plus.

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In der Vorbereitungsphase stocke ich mit Hafer auf.

Wer auch bei der Energiezufuhr auf Hafer verzichten will, soll sich mal bei Mühldorfer umschauen.

Das Mühldorfer Pferdefutter iQ High-Performance Active getreidefrei soll eine hervorragender Alternative für Hochleistungspferde sein.

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Natürlich kommt in meiner Turnierwoche dazu, dass alle meine Klamotten, Satteldecke und co. frisch gewaschen werden. Den Sattel und meinen Zaum putze ich auf Hochglanz und der Pferdehänger wird früh genug aufgerüstet. Immer dabei eine Apotheke, ein Notfallhalfter und einen Sack voll Pferdefutter.

Wie plant ihr eure Turnierwoche?

Ich freue mich sehr, euch von unserem Turnier zu berichten.

 

Xenia mit Aeringi

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