Licht ins Dunkel - farbiger Herbst

Wenn du auch zur Mehrheit der Freizeitreiter gehörst, die nachmittags oder abends nach der Arbeit noch reiten gehen, bist du nun auch davon betroffen: es wird merklich früher dunkel. Die Temperaturen sinken, es wird kühler und auch regnerischer. Dadurch sollten wir uns aber nicht allzusehr betrüben lassen - für etwas Aufheiterung im Ganzen sorgt B Vertigo mit einer absolut herzerwärmenden Herbst/ Winterkollektion. Die Kollektion umfasst Unterwäsche, Thermoshirts bis hin zu modischen Accessoires. Für lange Ausritte an kühleren Tagen empfehlen wir dir eine Daunenweste - zum Beispiel von B Vertigo.



So bunt wie jetzt war die Reitmode noch nie. Besonders in diesem Herbst sind den Farbtupfer der aus dem aktuellen Hoze-Sortiment kaum Grenzen gesetzt. Schabracken und Westen in allen verschiedenen Farben. Für Regenwetter und Ausritte in der Dämmerung ist der Regenmantel von Horze ein Must - die Regenjacke mit Reflektoren hält dir Wind und Wetter vom Leib und ist dank der Reflektoren überaus gut sichtbar. 

 

Nicht ganz so modisch geht es bei der Wahl der Leuchtartikel weiter. Hier gibt es gesetzliche Vorschriften, wie du und dein Pferd (mindestens) beleuchtet sein solltet - und zwar egal, ob ihr auf Waldwegen oder Hauptstrassen unterwegs seid. Festgeschrieben sind diese Vorschriften in Artikel 53 der Verkehrsregelverordnung: «Nachts und wenn die Witterung es erfordert, haben der Reiter und der Führer eines Tieres wenigstens auf der dem Verkehr zugewendeten Seite ein von vorne und hinten sichtbares, nicht blendendes gelbes Licht zu tragen. Das Reittier ist zudem mit rückstrahlenden Gamaschen zu versehen. Bei Reiterkolonnen und Tiergruppen muss wenigstens links vorne und hinten ein gelbes Licht verwendet werden.»

 

Im Text vom Juristen Bart Krenger aus dem "bulletin 1. 18.1.2010 wird diese Verordnung beispielhaft erklärt und vertieft.



Leuchtgamaschen sind am linken Vorder- und am linken Hinterbein anzubringen - auf der verkehrszugewandten Seite. Ebenfalls sollte der Reiter ein von vorne und hinten sichtbares konstant leuchtendes gelbes Licht auf sich tragen. "Warum soll die Lampe gelb sein und nicht, wie dies viel gesehen wird, nach vorne weiss und nach hinten rot? Weiss und rot sind Front- und Schlusslichter von Fahrzeugen. Das Pferd wird als langsamer eingestuft. Es trägt das gelbe Licht des ruhenden und langsamen Hindernisses, wie die gelben Baustellenlampen. Da Reiter am rechten Strassenrand zu reiten haben (Artikel 50 Absatz 1 Strassenverkehrsgesetz) wird die Lampe allermeistens links zu tragen sein." 

 

Ein Mehr an blinkenden Leuchtartikeln sorgt eher für Verunsicherung - Hingegen eine zusätzlich am Reithelm angebrachte Stirnlampe sorgt für bessere Sicht - und ist in erster Linie für den Reiter ein grosser Komfort. Wer in der Dunkelheit weiter sieht, ist automatisch weniger ängstlich und schreckhaft - das überträgt sich sonst nämlich meist aufs Pferd. Mit einer guten Ausrüstung kommt man auch bei Dunkelheit und Nässe gut und sicher wieder zum Ziel.

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