Kräuter für Pferde - die Hagebutte

Heilkräuter können den Organismus des Pferdes positiv wie auch negativ beeinflussen. Die Anwendungsgebiete sind fast unerschöpflich: gegen Husten, Allergien und Ekzeme, gegen Muskelkater, für einen besseren Stoffwechselaufbau, gegen Kotwasser oder um den Fellwechsel zu unterstützen. Seit mehreren tausend Jahren nutzen Mediziner die Wirkung der Heilkräuter um Mensch und Tier zu kurieren. Aber nicht alle Kräuter haben eine positive Wirkung auf den Organismus. Manche verursachen Nebenwirkungen, die auf den Magen schlagen oder bei trächtigen Stuten zu Problemen führen können. Ebenfalls gibt es Kräuter die schwach giftig sind und in hoher Dosierung zu Beschwerden führen. Da der Darm des Pflanzenfressers Pferd anders funktioniert, als der von uns Menschen, können Pferde auf einige Pflanzen empfindlicher reagieren. Zurzeit ist es mehr Spekulation als Wissen, wie Kräuter an und im Pferd wirken. Denn bisher gibt es nur wenige Forschungen zur Phytotherapie beim Pferd. Welches Kraut was bewirkt,  ist noch nicht wirklich erforscht. Ebenfalls ist noch nicht klar, welche Spurenelemente Kräuter überhaupt enthalten. Hingegen ist bekannt, dass in Kräutern sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe stecken. Von diesen Stoffen können die Pferde und Ponys profitieren, da diese Stoffe durch ihre spezielle Wirkung positiv auf die Gesundheit der Tiere wirken. Die sekundären Pflanzenstoffe schützen vor Zellzerfall, Viren und Bakterien. 

Im Allgemeinen ist wichtig zu wissen, dass die Dosis entscheidet, ob ein Stoff noch Arznei oder schon Gift ist. Aus diesem Grund sind Kräuter keine harmlosen Futtermittel!! Falsch dosiert oder gemischt, können sie den Pferden schaden. Daher wird davon abgeraten, wahllos Kräuter zu verfüttern. Denn eine solche Aktion kann nach hinten los gehen! 


Als erstes Kraut wird euch heute die Hagebutte, auch genannt Hundsrose, vorgestellt.


Die Hagebutte
Die Heckenrose ist ein bestacheltes Rosengewächse, welches hierzulande an Weg- und Waldrändern zu finden ist. Hagebutten werde von Pferden sehr gerne gefressen. Dänische- norwegische Forscher haben herausgefunden, dass die Hagebutte eine entzündungshemmende Wirkung auf Pferde mit Gelenksproblemen hat. Ebenfalls wird gesagt, dass sie eine harntreibende und leberschützende Wirkung hat. angeblich verhindern die Härchen der Hagebutte sogar die Ansiedlung von Würmern im Darmtrakt der Equiden. Früher stellten die Früchter der Heckenrose, die Hagebutten, eine wertvolle Nahrung für die Pferde dar. Sie lieferten den Tieren viele Vitalstoffe und sicherten ihnen das Überleben.
Hagebutten werden im Handel als ganze Früchte, gemahlen oder geschrotet angeboten.

Weiter Kräuter und ihr Anwebdungsgebiet findet ihr hier:

- Tausendgüldenkraut

- Thymian


Das könnte Dich auch interessieren

(0) Kommentare

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.