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Heilkräuter für Pferde

In meinem letzten Bericht habe ich die Vor und Nachteile von Kräutern behandelt. Wir haben gelernt, dass Kräuter bei der richtigen Anwendung unsere synthetisch hergestellten Mineralien ersetzten können.

Heute möchte ich einzelne Kräuter vorstellen und erklären, was sie unseren Pferden helfen können.

Starten wir mit uns bekannten Kräutern: Melisse, Kamille, Thymian, Brennnessel und co.

Alt bekannt und doch immer gut: Die Kamille
Kamille wirkt entzündungshemmend und krampflösend dazu kommt eine beruhigende Wirkung vom Verdauungsapparat. Sie ist also gerade bei Magendarmproblemen sehr geeignet. Wunden können ebenfalls mit Kamillenwasser ausgewaschen werden. Oft hilft es auch, wenn Körperteile stark von Stichen übersäht sind, sie mit Kamillenwasser zu kühlen.

Die Melisse ist bekannt, dass sie allgemein beruhigt und entbläht. Pferde die unruhige Magen haben sind oft gestresst und ruhelos, die Melisse kann solche Symptome bekämpfen.

Kinderschreck Brennnessel!
Die Brennnessel wird bei vielen vergessen obwohl sie eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt ist.  Sie ist voll mit Mineralstoffen und Spurenelementen und sorgt für einen guten Kreislauf. Brennnessel sollte auch auf der Weide nicht fehlen! Neben dem Punkt das sie gesund ist, sorgt sie sich um den Boden. Sie baut Nitrate ab, diese sind im Pferdeurin und belasten den Boden sehr. Lasst also die Brennnessel stehen und wenn sie geschnitten werden, ab in den Futtertrog!

Mein Wundermittel bei Husten, Thymian Tee! Nützt nicht nur beim Mensch sondern auch beim Tier. Was viele nicht wissen, Thymian hat eine sehr keimtötende Wirkung und kann als Alternative zu Antibiotika eingesetzt werden. Achtung! Thymian ist dopingrelevant!

Sanddorn kenne ich noch nicht so lange. Ich behaupte das er zu den neuen Powefoods gehört. Sanddorn ist ein winterharter sehr grosser Strauch der es gerne trocken hat. Dank seinen langen Wurzeln kann er sich praktisch überall gut aufrecht halten. Die Früchte sind extrem vitaminreich und schmackhaft, auch für Pferde.

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Wer kennt sie nicht? Die Ringelblume. Sie ist bekannt als das Rezept für spröde und trockne Haut. Sie wirkt aber auch innerlich. Sie ist gut für die Schleimhäute im Darm und Magen und beeinflusst die Leber und Galle positiv. Dadurch ist sie für eine ausgewogene Darmflora bekannt.

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Eine weitere bekannte Heilpflanze ist die Hagebutte.

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Zusatzfutter Atme Dich Frei

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Sie sind reich an Vitaminen und Antioxidanzien. Ihre Wirkung entfalten sie aber vor allem bei der Regeneration von Gelenkknorpel. Hagenbutten enthalten einen speziellen Stoff der gerade bei Arthrose oder Gelenkschmerzen die Empfindlichkeit reduzieren kann. Dadurch kann die Geschmeidigkeit der Gelenke verbessert werden.

Nun kommt ein bekanntes Kraut, eines, das viele als Unkraut bezeichnen. Der Löwenzahn. Er ist ein stiller Alleskönner. Hilft bei der Anregung der Verdauung, unterstützt die Nieren, Gallen und Leber und reguliert die Darmflora. Zudem hilft er für ein gutes Säure-Basen Gleichgewicht und steuert positiv zum Blutdruck bei.

Pfefferminze kennt jeder! Genau wie die Brennnessel steckt auch die Minze voller Überraschungen. Neben den gut riechenden Duft den sie abgibt wirkt sie sich positiv auf die Verdauung von Pferden aus. Sie wirkt krampflösend und ist somit eine gute Idee bei Magendarm Beschwerden. Zusätzlich ist sie im Bereich der Atemwege schleimlösend.

Was viele auch nicht wissen, Beeren gehören fest zum Speiseplan unserer Pferde. Sie sind eines der wertvollsten Ergänzungsfutter! Sie enthalten Vital- und Nährstoffe, Vitamin V und Beta Carotin.

Als letztes, mein Lieblingskraut. Basilikum. Schmeckt roh oder als Pesto verarbeitet einfach fantastisch. Für unsere Pferde dient er bei Verdauungsbeschwerden. Er wirkt krampflösend und entzündungshemmend. Bei Koliken, Blähungen und Darminfektionen also genau das richtige.

Fazit: Einige bekannte Namen sollten nun erklärt sein. In meinem nächsten Beitrag kommen dann noch weniger bekannte Kräuter und deren Einsatzgebiet. Ich finde es immer sehr spannend, zu sehen wie ein kleines Blatt so viel erreichen kann. In Zukunft werde ich bei mir selber öfters nach dem Kräuterbuch greifen und schauen, wie ich meinem Körper natürlich helfen kann.

 

Ich wünsche euch einen sonnigen Tag, Xenia mit den Isis.

 

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