Gymkhana Biel - von Ramona Jenni reitsport.ch Botschafterin

Gestern nahm ich bei wunderschönem Wetter am Gymkhana in Biel teil.  Mein Pferd Artista, meine Reitbeteiligung Anouchka und ich wurden von Marina ans Turnier gefahren. 

Wer sich jetzt fragt, weshalb zwei Reiterinnen mit einem Pferd unterwegs sind, kann ich beruhigen: beim Gymkhana darf ein Pferd mit zwei Reiterinnen starten.

Als wir in Biel auf dem Parkplatz angelangten, war ich zuerst etwas skeptisch: Die Hänger wurden gleich neben einer Autowaschanlage eingewiesen und ständig wurden nebenan Autos mit Hochdruckreiniger abgespritzt. Zum Glück nahm das Artista sehr gelassen. 

Bei der Parcoursbesichtigung wurde uns der kreative Parcours, gebaut von Trudi Kauer, erklärt: Schrittstangen, Trabstangen, Sprung, laufen über mit Kiesel bestreute Turnmatten, Ringen werfen, Ball mit Hockeystock um Kegel manövrieren, Plastikvorhang, Schneeman bauen aus verschieden grossen Ballen, und Tennisbälle auf Löffel transportieren. So weit so gut, es sind alles "machbare" Posten.

Zuerst startete Anouchka mit Artista. Schon bei ihr machte sie nach dem ersten Posten kehrt und wollte nicht in die Nähe der Tribühne. Sie konnte noch ein paar wenige Posten machen, bevor die Zeit abgelaufen war. Bis ich an der Reihe war (Ich war die letzte Teilnehmerin) verging über eine Stunde. Wir wollten Artista bei diesem wamen Wetter nicht im Hänger warten lassen, so liessen wir sie grasen und wir genossen die Sonne. Als ich mit Artista das erneute warmreiten machte, war sie sehr brav und gelassen. Alle Reiter waren dran gewesen und ich durfte als Letzte in den Parcours. Begonnen hat auch bei mir alles gut, bis es Richtung Tribühne ging und da war wieder Schluss. Artista wollte nicht und da konnte ich nichts dagegen tun. Immerhin konnten wir noch ein paar Posten machen. Am meisten Freude hatte ich, dass Artista ohnen zu zögern durch den Plastikvorhang gegangen ist. Doch auch da war meine Zeit schon abgelaufen. Da ich aber als letzte startete, durfen wir anschliessend noch im Parcours bleiben und die Posten noch einmal zur Übung machen, was sehr grosszügig von den Organisatoren war. Mit etwas Hilfe konnte ich dann sogar auch noch unten an der Tribühne entlang reiten.Natürlich waren wir am Schluss auch ganz hinten auf der Rangliste. Aber mir macht das nichts aus. Im Moment bin ich sehr froh dass Artista wieder gut in den Hänger steigt (war nicht immer so), und sich brav auf dem Turniergelände verhält.

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