Funktionswäsche beim Reiten

Genauso schwer wie mit den Handschuhen, tu ich mich mit der Funktionswäsche
Wobei jeweils nicht mein Oberkörper das Problem ist, sondern meine Beine.
Denn ich habe dort eine ziemlich schlechte Durchblutung, was im Winter dazu führt, dass sie mir fast gefroren abfallen), weshalb ich nach dem Reiten trotz Dusche und zahlreicher Bettflaschen immer etwas länger brauche, bis auch ich wieder auftauen kann…

 

 

Eine Möglichkeit die diesen Vorgang beschleunigen kann, bzw. wie es überhaupt gar nicht solch ein Ausmass annehmen kann, wäre das Tragen von einer Unterziehhose, was ich auch ab und zu mache. Jedoch nur zum Ausreiten, oder bei der Bodenarbeit, da ich sonst immer das Gefühl habe, im Sattel nur herumzurutschen und das obwohl ich sogar eine Vollbesatzreithose darüber anziehe. Aber das ist wohl eher eine Kopfsache ;-)

 

 

Doch was macht eine Funktionswäsche aus?

Für jeden Reiter (der nicht irgendwelche Hirngespinste in sich trägt wie ich ;-) ) gehört die geeignete Funktionsunterwäsche zur professionellen Reitbekleidung.
Dabei sind die Anforderungen ziemlich unterschiedlich, denn nicht nur wechselnde Witterungseinflüsse, sondern auch die Geschwindigkeit eines Geländeritts wirkt sich auf die Bekleidung aus. 

 

Wie beim Rad- oder Skifahren kann dabei nur die Funktionsunterwäsche diese Temperaturunterschiede ausgleichen und den Schweiss vom Körper weg transportieren.
Denn Unterwäsche aus Baumwolle ist dafür völlig ungeeignet, weil es die Feuchtigkeit vollkommen aufsaugt und kann diese anschliessend schlecht wieder „abgeben“. Beispielsweise beim Trocknen auf der Haut wird dem Körper Wärme entzogen, was somit dann zum Auskühlen führt.

Die Kunstfasern hingegen, aus denen Funktionsunterwäsche hergestellt wird, leiten die Feuchtigkeit an die Aussenseite der Stoffaser und die nächste Begleitungsschicht (z.B. lässt ein Fleece diese nach aussen).

 

Dieses einfache Grundprinzip schütz vor Auskühlung oder im umgekehrten Fall vor einem Hitze- und Feuchtigkeitsstau.
Deshalb eignet es sich auch im Sommer, Funktionswäsche zu tragen, da sie uns hilft, die Hitze und Feuchtigkeit zu regulieren bzw. verarbeiten.
Die Unterwäsche ist zudem sehr leicht und angenehm auf der Haut, weshalb sie auch den eher hohen Preis rechtfertigen.

 

Da ich im Winter aufgrund meiner Angst viel vom Boden aus arbeite bzw. eher spaziere als ausreite,
bin ich zudem ein grosser Fan von Thermo-Überziehhosen. Dadurch dass sie wasserabweisend und atmungsaktiv sind, kann man sich auch mit dem Pferd weiter raus in den Tiefschnee trauen.

 

 

 

Apropos Funktionswäsche: Nicht verpassen… Momentan könnt ihr noch von dem aktuellen „Deal of the week“ von Reitsport profitieren, welcher die Funktionssocken in Türkis vergünstigt beinhaltet. Für mich besonders lohnenswert, da ich jeweils schnell an Blasen leide, was bei diesem Socken dank dem LIN-Zehensaum nicht passieren sollte. 

 

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