Equitrade unterstützt den CS Langenthal

Equitrade unterstützt den reitsport.ch CS 2014 - und tritt erstmals in seiner langen Geschichte als Sponsor auf.

Herr Krähenbühl: Equitrade blickt auf eine 20-jährige Geschichte zurück - welche drei Highlights werden Sie immer in Erinnerung behalten?

1.) Im Jahr 1992: der Schritt vom Gastgewerbe in die Reitsportbranche musste gut überlegt sein: zwei Jahre parallel in beiden Branchen wurde langsam aber sicher zuviel. Deshalb fiel meine Entscheidung, oder besser gesagt musste meine Entscheidung fallen, zu 100% in den Pferdesport-Grosshandel zu wechseln. Dies habe ich bis heute nicht bereut. Es ermöglichte mir, meine Passion Pferdesport zum Beruf zu machen – was nicht immer selbstverständlich ist. Ich erinnere mich noch gut, als ich in der Restaurant-Küche kochend, gleichzeitig die ersten Bemusterungen der bis heute geführten Reitstiefelmarke Rectiligne vornahm und buchstäblich bei Null anfing….. Die ‚zündende‘ Idee, im Pferdesportmetier tätig zu werden verdanke ich eigentlich meinem in Pferdesportkreisen bestbekannten Cousin Fritz Krähenbühl (JFK), der mich anno 1992 auf ein Teilzeitjobannonce der Sattelmarke Kieffer aufmerksam machte. Als ich mich dann bei Kieffer in München bewarb, kam nachträglich gesagt ‚glücklicherweise‘, eine Absage. Das bewog mich, eine Bewerbung an über 40 Reitsportmarken zu senden und brachte eine Rundreise durch England mit Besuch von 12 interessierten Firmen mit sich. Nach 5 Tagen und über 2‘000km durch die englische Countryside hatte ich die ersten Vertretungen (Hydrophane und Thorowgood) in der Tasche und konnte, musste loslegen.

2.) Wie meistens braucht es auch etwas Glück um als Selbständigerwerbender unabhängig zu werden. Dieses Glück hatte ich beim Besuch der ersten Spoga Fachmesse in Köln wo ich im 3er-Pack die Schweizer Vertretungen der deutschen Marken Bense-Eicke, Gera Ferroplast und Golden Dress angeboten bekam und nicht anders konnte, als Ja zu sagen. Dann kamen weitere Firmen zu meinem Portfolio dazu und ich beschloss, mein eigenes Grosshandelslager in der Schweiz aufzubauen und ins Ausland zu expandieren. Was mir immer bleiben wird, ist der Besuch der ersten drei Fachmessen in USA als Vertreter mehrerer Firmen: die ersten zwei Messen mit Nullumsatz, an der

3. gab’s dann die ersten guten Kontakte und daraus wurden in der Folge über 30 Messen in USA im Auftrag verschiedenster Reitsportmarken. 3.) Ebenfalls unvergesslich: mein erster Besuch der Equitana in Melbourne/Australia vor über 10 Jahren. Ein Wettcoup bei einem Pferderennen während der Messe führte, neben vielversprechenden Kontakten und Verkäufen, auch zum Kauf des Rennpferdes ‚Skippyanderic‘, der in der Folge in rot-weissen Rennfarben zwei Flachrennen in Melbourne sowie Tasmanien gewinnen konnte – bis heute wohl der einzige Sieg von Schweizer Rennfarben in Australien. Viele unvergessliche Eindrücke boten und bieten nach wie vor die stets interessanten Reisen zu Herstellern, Kunden oder Fachmessen in fernen Ländern und Märkten wie China, Indien, Dubai, Russland u. v. m. – alles immer in Sachen Pferdesportprodukte.

In welchen Disziplinen des Reitsports ist Equitrade stark?

Meine Firma Equitrade ist eigentlich ‚im Hintergrund‘ der Schweizerischen Reitsportindustrie tätig und deshalb auch nicht dem Endkonsument geläufig. Das Equitrade-Sortiment inkl. aller Marken-Vertretungen umfasst weit mehr als 50‘000 Produkte in verschiedensten Pferdesport-Disziplinen. Ueberhaupt keine Aktivitäten bestehen z. B. im Fahrsport und auch von Reitsport-Textilien, Sätteln (mit Ausnahme Rennsport) lasse ich lieber die Finger…. Klar ist: mein Herz schlägt, als ehemaliger Hindernis-Amateurrennreiter, für den Galopprennsport…… aber rein geschäftlich ist dieser Markt relativ bescheiden. 

Fortsetzung des Interviews

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