Ein Angsthase auf vier Hufen – Pferde-Zeitmanagement nach Hunde-OP erforderlich!

Vor zwei Wochen musste meine Hündin zwei Mammatumore und die damit verbundenen vier Milchdrüsen herausoperieren, was sich leider nicht gerade als eine Kleinigkeit herausstellte. Bei meinem Glück fing sie natürlich noch einen Keim ein, sodass ich in der letzten Zeit leider mehr Zeit in der Tierklinik, als bei meinen Pferden verbracht habe.


Hund operiert: wer kümmert sich um die Pferde?

Als Special gesundheitlich ausfiel, brachten wir dennoch alles unter einen Hut. Denn obwohl wir ihn nicht reiten konnten, konnte ich trotzdem ihn und Kira gleichzeitig beschäftigen und Michel kümmerte sich währenddessen um Gipsy. Doch bei einem Hund sieht es schnell anders aus, sodass ein Zeitmanagement benötigt wird.


Definition Zeitmanagement

Unter einem Zeitmanagement versteht man das systematische und disziplinierte Planen von unserer Zeit. Der Zweck dabei ist es, mehr Zeit für die wichtigen Dinge, was bei uns die Tiere sind, zu haben. Denn durch ein ordentliches System, kann erstaunlich viel Zeit gewonnen werden. Also fingen Michel und ich an, für jeden Tag einen genauen Plan zu erstellen:
-Am Montag reitet Michel beide Pferde
-Am Dienstag war ich bei den Pferden
-Am Mittwoch stand ich um 4.00 Uhr auf, damit ich Special vor dem Büro bewegen konnte und Michel ging nach der Arbeit zu Gipsy, während ich mich um Kira kümmern konnte u.s.w.


Starker Rückhalt erforderlich

Natürlich nützt jeder theoretische Plan nichts, wenn man nicht auf genügend menschlichen Rückhalt zählen kann, weshalb wir der Familie und unseren Freunden für die tatkräftige Unterstützung, natürlich sehr dankbar sind. Sei es bei der Patientenpflege oder dem Reiten der Pferde!

Reaktion der Pferde auf Kiras Abwesenheit
Aber auch die Pferde reagieren auf Kiras Abwesenheit. Zugegebenermassen liegt dies bei Special eher daran, dass er öfters ohne seine geliebte Gipsy ausreiten muss, als daran, dass er dem fehlenden Herdenmitglied nachtrauert. Doch bei Gipsy hingegen merkt man schon, dass ihr ihre Freundin sichtlich fehlt. Denn als wir Kira letztens kurz mit in den Stall genommen haben, da die Tierärzte empfohlen haben, dass wir Kiras Sozialleben wieder etwas normalisieren, war die Begrüssung herzergreifend.


Die Hoffnung stirbt zuletzt

Wir leiden also alle auf unsere Art und Weise und hoffen nur noch, dass bald alles wieder gut kommt, sodass wir wieder in unseren normalen Alltag zurückkehren können. Doch bis dahin stecken wir alles zurück, um das Wohl jedes unserer Tiere zu garantieren, da sie uns ja in schlechten Zeiten ebenfalls immer alles von sich geben würden!


Wer meine Lieblinge weiter verfolgen möchte, kann dies auf unserer Facebook-Seite.


Bis bald – euer Angsthase!

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