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Die Wirbel der Pferde

Kennst du dich mit der Pferde Anatomie aus? Weißt du, welcher Wirbel wo ist? Ich nehme mir in der nächsten Blog Serie das Pferdeskelett mit seinen Tücken ein wenig zu Herzen. Welches sind die bekannten Schwachstellen? Wo drückt es oft?

Ich starte mit der Wirbelsäule.

Die Pferdewirbelsäule besteht aus 7 Halswirbel und dem ersten Halswirbel, dem Atlas. Danach folgen 18 Rückenwirbel, das sind die, die du oben am Rippenbogen spürst. Dahinter kommen 6 Lendenwirbel. Heimtückische kleine Dinger! Mehr dazu kommt unten. Nach dem Lendenwirbel hat das Pferd noch 5 Kreuzbeinwirbel. Den Schluss machen die Schweif Wirbel, hier spricht man von 5 bis 8 Stück.

Nach den Lendenwirbel liegt das Sakralgelenk. Schon mal gehört? Ich schon, aber keine Ahnung was das eigentlich ist. Also mache ich mich auf die Suche nach Antworten.

Das Sakralgelenk ist für die Entfaltung der Bewegung zuständig.

Die nervliche Vermittlung muss richtig funktionieren. Wenn der Pferderücken sich beim Reiten nicht anhebt, senkt sich automatisch die Wirbelbrücke und so öffnet sich das Sakralgelenk. Die Verbindung ist unterbrochen.

Wenn das Sakralgelenk also klemmt, blockieren die Lendenwirbel und es führt zu Verspannungen bis zum Wiederrist und den Halswirbel.

Allgemein ist die Wirbelsäule eher unbeweglich. Es ist effektiv so, dass die Wirbel im Brust und Lendenbereich noch weniger beweglich sind als die Halswirbel. Wir sprechen hier von Stabilität, nicht unbedingt von Beweglichkeit. Wenn etwas unglaublich beweglich ist, ist es dafür nicht so stabil. Die Wirbelsäule trägt die eigenen Organe, das eigene Gewicht und den Reiter dazu. Wäre sie also sehr beweglich, würde sie durchhängen. Das heißt aber nicht, dass wir die Wirbelsäule nicht trainieren müssen!

Gerade die Lendenwirbel sind sehr unbeweglich. Der Bereich der Lendenwirbel ist heimtückisch. Das macht sie zum Schreck von vielen Reiter und Tierärzten. Spezifisches Training ist fast nicht möglich. Sie leben von guten Muskeln, Bauch wie Rücken, von Elastizität und Lockerheit. Der Bereich vom ersten bis zum fünften Lendenwirbel ist der unbeweglichste vom Pferderücken. Hier sind die Dornfortsätze höher und breiter und die Bänder auch straffer!

Die Wirbelsäule ist ein kostbares Gut, wenn sie nicht hält, reiten wir nicht! Wenn ein Pferd Rückenschmerzen anzeigt, zeige es dringend einem Spezialisten.

Aeringi hatte ja letztes Jahr eine schlechte Rückenwoche. Mein Programm dazu findet ihr in meinem Blog.

Seit dieser Phase lasse ich meine Osteopathin alle vier bis sechs Wochen kommen. Sie behandelt ihn, massiert, knetet, renkt zurecht und schaut, dass es ihm gut geht. Man könnte sagen es sei übertrieben das vorbeugend zu machen. Mein Motto dieses Jahr ist aber klar. Aeringi soll stark werden. Muskeln und Gewicht müssen aber getragen werden, ein guter Knochenbau, flexible Behandlungen und Kontrolle ist also ein Muss!

Ich freue mich auf die Termine mit Aeringi und Bigi und berichte gerne weiter.

Eine schöne Woche,

Eure Xenia

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