Die Blogger stellen sich vor - Nadine Maier

Vor über einem halben Jahr verfasste ich meinen ersten Bericht für die Leserinnen und Leser des reitsport.ch Online- Magazins. Nun haben wir Blogger beschlossen, dass es nach dieser Dauer an der Zeit ist, uns einmal kurz vorzustellen. In diesem Blog werde ich euch daher ein paar Fragen zu meiner Person beantworten:

Wie wurde ich auf die Stelle als reitsport.ch Bloggerin aufmerksam?
Genau zum richtigen Zeitpunkt wurde das Stelleninserat auf Facebook hochgeschalten. Wenige Tage zuvor entschied ich mich für einen halbjährigen Studienunterbruch und war auf der Suche nach einer „beruflichen“ Herausforderung. Das Inserat traf voll und ganz meinen Geschmack und der Job hörte sich gut an, da ich ihn auch heute als Studentin nebenbei weiterführen kann. Natürlich füllte dieser Job mein Arbeitspensum nicht voll aus, so dass ich während diesem halben Jahr noch 100% in der Baubranche als Sekräterin angestellt war. Jedoch passte die Stelle bei reitsport.ch perfekt in meinen Lebenslauf und ist für mich ein guter Einstieg um in der Pferdebranche beruflich Fuss zu fassen.

Auf welchem Fachgebiet bin ich Studentin?
Nach den obligatorischen neun Schuljahren entschied ich mich die Fachmaturitätsschule zu besuchen und für weitere drei Jahre die Schulbank zu drücken. Ich absolvierte die Schule mit der Vertiefung Kunst und schrieb meine Maturitätsarbeit zum Thema Pferdefotografie. Für diese Arbeit reiste ich quer durch Europa und besuchte diverse Gestüte in den verschiedenen Ländern. Bilder dieser Reise könnt ihr auf folgender Homepage begutachten: Nadinespferdefotografie
Das mich die Kunst alleine kaum glücklich machen könnte, bemerkte ich bereits zu dieser Zeit. Denn jede grössere Arbeit widmete ich nur einem Geschöpf- dem Pferd. Als ich nach Abschluss der FMS an den Gestalterischen Vorkurs wechselte wurde mir bewusst, dass ich mich für meine berufliche Zukunft neu orientieren muss. Die Kunst füllte mich nicht aus und machte mich nicht glücklich. Ebenfalls stellte mich die Denkweise vieler Kunstmenschen immer wieder vor grosse Rätsel. Kurz gesagt: die Kunst war nicht meine Welt. So begann ich mich nach etwas neuem umzuschauen und wurde bereits nach kurzer Zeit fündig. Der Studiengang Agronomie mit Vertiefung Pferdewissenschaft, welcher an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften angeboten wird, weckte mein volles Interesse. Auf dem Landwirtschaftsbetrieb meiner Grosseltern kam ich bereits von Kindsbeinen an in Kontakt mit der Landwirtschaft, den Tieren und der Natur. Heute bin ich Studentin auf diesem Gebiet. Ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Studiengang. Die Entscheidung der Kunst den Rücken zu kehren und mich auf die Landwirtschaft und die Pferde zu spezialisieren bereue ich bis heute nicht.

Seit wann besteht die Bindung zu den Pferden?
Die Bindung zu den Pferden besteht seit frühster Kindheit. Dank meiner Tante kam ich bereits in jungen Jahren in den Genuss regelmässig um diese wundervolle Tiere zu sein. Zu meinem dritten Geburtstag bekam ich dann meinen ersten Reithelm geschenkt und durfte kurz darauf meine erste offizielle Reitstunde bei meiner Tante, einer gelehrten Bereiterin, geniessen. Die enge Bindung zu den Pferden wurde bis heute nie unterbrochen. Im Gegenteil, sie wurde von Jahr zu Jahr stärker. Seit ich vor acht Jahren mein eigenes Pferd Indigo bekam, ist der Stellenwert dieser Tiere in meinen Leben noch mehr gestiegen. Es gibt kaum ein Tag an dem ich sie nicht in meiner Nähe habe.
Hier mein Bericht über Indigo: Auf den Spuren der Vergangenheit

Welche Themenbereiche der Pferdebranche interessieren mich vorwiegend?
Seit ich mein Pferd Indigo habe bin ich einem Zuchtstall Pensionärin und lebe dort den Zuchtalltag Tag für Tag mit. Seit ich in diesem Stall bin ist mein Interesse für die Zucht extrem gestiegen und so befasse ich mich heute intensiv mit der Freibergerzucht, der Vermarktung von Verkaufspferden und die Ausbildung von Jungtieren. Jährlich bilde ich mehrere Freibergerpferde aus und stelle sie am Feldtest vor. Die Ausbildung der Jungtiere bereitet mir sehr grosse Freude und zählt zu meinen absoluten Leidenschaften.
Hier mein Bericht über die Pferdezucht: die schönen Momente der Pferdezucht und deren Schattenseiten

Im Allgemeinen interessieren mich jedoch sehr viele Themenbereiche in der Pferdebranche. Dank der Schule wird mein Wissen in verschiedenen Bereichen gefördert und vertieft, so zum Beispiel in der Fütterung, dem Reitplatzbau, der Haltung, der Gesundheit und der Reproduktion.

Auf welchen Pferdeanlässen bin ich anzutreffen?
Turniermässig mit ich auf verschiedenem Parket unterwegs. Mit meinem eigenen Pferd Indigo bin ich bereits an Westernturnieren, Distanzritten, Patrouillenritten und Gymkhanas gestartet. Den Freibergerzuchthengst Vitali der Pferdezucht Fürberg stelle ich auf Dressur- und Springturnieren vor. In diesem Bereich sind wir sowohl an freien Prüfungen, sowie auch an Freibergerprüfungen anzutreffen. Ebenfalls bin an unzähligen Freibergeranlässen anzutreffen, so zum Beispiel an Fohlenschauen, an der Hengstselektion und der Körung, sowie an Feldtesten und dem Finale in Avenches.

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