Der Springsattel - Welcher Sattel für welches Pferd-Reiter-Paar?

Es gibt auf dem Markt fast so viele Springsattel-Modelle wie es Reiter- und Pferdetypen gibt. Doch welches ist der richtige Sattel für mein Pferd und mich?

 
Die verschiedenen Satteltypen

 
Zum Springen geeignet sind neben richtigen Springsätteln auch Vielseitigkeitssättel. Gerade für Freizeitreiter die zwar sowohl gerne springen aber auch lange Ausritte geniessen und vielleicht zwischendurch eine Dressurprüfung reiten sind diese eine gute Wahl.
Aber auch den klassischen Springsattel gibt es in verschiedenen Ausführungen. Vor allem die Sitztiefe und die Pauschengrösse machen die Unterschiede aus. Ein tiefer Sitz und grosse Pauschen geben Springanfängern oder Reitern von Pferden die gerne mal plötzlich verweigern einen guten Halt. Jedoch nehmen sie dem Reiter auch die Bewegungsfreiheit die bei höheren Sprüngen benötigt wird. Deshalb bevorzugen Springreiter normalerweise Sättel mit einer flachen oder halbtiefen Sitzfläche und kleinen Kniepauschen

 
Die verschiedenen Reitertypen

 
Nebst den oben erwähnten gibt es natürlich auch noch körperliche Unterschiede zwischen uns Reitern. Auch darauf muss beim Sattelkauf Rücksicht genommen werden. Langbeinige Personen brauchen grössere Sattelblätter die weiter nach vorne geschnitten sind als Reiter mit kürzeren Beinen. Bei der Sitzgrösse sollte man sich nicht durch falsche Eitelkeit zum Kauf eines zu kleinen Modells hinreissen lassen. Denn hat man zu wenig Platz im Sattel kann man auch nicht vernünftig sitzen und einwirken.

 
Die verschiedenen Pferdetypen

 
Wie auch wir Reiter sind auch unsere Pferde verschieden. Nur ist bei ihnen natürlich nicht die Länge der Beine ausschlaggebend, sondern die Form des Rückens und der Schulter. Bei Tieren mit sehr kurzem Rücken erweist sich der Sattelkauf wesentlich schwieriger als bei denen mit längerem Rücken. Vor allem wenn man selber nicht in Sitzgrösse 16 passt muss man hier aufpassen. Oft sind dann sogenannte Bananenkattelkissen die Lösung, weil diese etwas kürzer geschaffen sind als normale Keilkissen.
Ob ein Pferd einen geschwungenen oder eher geraden Rücken, eine schmale oder ausgeprägte Schulter hat das sieht der Sattler natürlich bei der Sattelanpassung. Denn auch wenn man einen Sattel aus zweiter Hand kauft sollte man es nicht verpassen diesen durch einen Fachmann überprüfen zu lassen. Schlussendlich soll ja der Sattel sowohl dem Reiter als auch dem Pferd optimal passen.

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