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Der Pferderücken

Endlose Gespräche über Rückenmuskulatur, Wirbelsäulenproblem und Krankheiten durch Fehlstellungen der Wirbel sind im Reiterleben an der Tagesordnung. Deswegen widme ich meinen heuten Blogg dem Pferderücken.

Unsere Pferde tragen uns mit der Wirbelsäule, dass müssen wir uns bewusst sein. Anders wie wenn wir ein Kind mit den Armen tragen also!

Den Pferderücken kann man sehr einfach erklären. Die Rückenmuskeln und die Wirbelsäule bilden zusammen eine Brücke. Die Wirbelsäule hängt also lose und wird einfach von Muskeln, Bändern und Gelenken des Pferdes getragen.

Wie bei uns kann die Pferdewirbelsäule sich in alle Richtungen bewegen und sich strecken wie auch beugen und auch eine gewisse Rotation ist möglich.

Als Massstab kann man sagen, die Wirbelsäule darf von aussen nicht sichtbar sein. Ist sie dass, ist das Pferd zu dünn oder hat zu wenig Muskeln. Es sollte eine ausgefüllte Partie sein, keine Löcher, auch dies würde für zu wenig Muskeln sprechen.

Die Verbindung wird durch die Bandscheibe hergestellt, sie und die Bänder sind das Bindeglied. Der bekannteste Muskelstrang ist das Nackenband. Es zieht sich vom Hinterkopf deines Pferdes bis zur Brustwirbelsäule.

Das Ende der Wirbelsäule bildet das Kreuzbein. Dort sitzen fünf verschiedene Wirbel die einen Knochen bilden. Junge Pferde und Fohlen sind da noch nicht zusammen gewachsen, deswegen ist es sehr wichtig, die Pferde nicht zu jung zu reiten. 

Nach dem Kreuzbein folgt nur noch der Schwanzwirbel. Er ist extrem beweglich weil er aus 20 kleinen Wirbelkörperchen besteht.

Wir können uns also vorstellen, dass die Wirbelsäule von der Vor und Hinterhand im Zusammenspiel mit den Bauchmuskeln getragen wird. Sie dienen als Stütze.

Der Rückenmuskel sollte durchlässig und locker sein, in Bewegung ist er schwingend zu erkennen.

Wenn die Hinterhand schwingt, wird die Bewegung über die Rückenmuskeln nach vorne bis zum Nacken kommen. Sobald ein Muskel nicht locker ist, krampft das Pferd und das Gangbild wird darunter leiden.

Wie erkenne ich gute und schlechte Rückenbewegungen beim Pferd?

Wenn ein Pferd ein Hohlkreuz macht, den Wiederrist anzieht und den Rücken durchdrückt ist irgend etwas nicht gut.

Der Rücken sollte sich leicht aufwölben und in der Bewegung und beim Reiten schwingen. Das funktioniert nur, wenn die Hinterhand arbeitet. Das Pferd wird automatisch das Nackenband mit aktivieren und das Gewicht und die Arbeit wird auf alle Muskeln verteilt.

Neben einer guten Hinterhand darf man auch beim Pferd die Bauchmuskeln nicht vergessen.

Die Bauchmuskeln:

Wie beim Menschen stützen auch beim Pferd die Bauchmuskeln den Rücken.

Bauchmuskeln üben Pferde natürlich nicht mit Situps! Eine gute Übung ist zum Beispiel, dass du beim Longieren immer dann treibst, wenn das Hinterbein rauf geht, Si wird die Hinterhand aktiviert und die Energie kommt nach vorne. Diese Aktion löst eine automatische spannung der Bauchmuskeln beim Pferd aus.

Dazu kommen Übungen wie Seitengänge und Übergänge in den verschiedenen Gangarten.

Das bekannte Schulterherein ist so zusagen die Situp Übung unter Pferden.

 

Ich habe bereits einige Dehnübungen für euch ausgetestet. Mehr dazu in meinem Blogg.

Neben Bodenarbeit kann man unter dem Sattel einiges für einen starken Rücken und gute Bauchmuskeln machen.

Beim Reiten sollte sich das Pferd immer mal wieder lang machen. Eine Dehnungshaltung wird gern gesehen und fördert die Muskulatur sehr. Hier ist es wichtig, eine gesunde Abwechslung zwischen Spannung und Entspannung zu finden. Wie oben geschrieben, Übergänge reiten. Probiere in der Halle ein acht zu reiten und immer bei X die Gangart zu wechseln, sehr anstrengend und super für den Pferderücken. Im Gelände kannst du mit deinem Pferd klettern, bergauf, bergab und seitwärts. Verschiedene Böden aktivieren die Tiefenmuskulatur. Gerade ausreiten ist toll, bringt der Muskulatur aber nicht so viel wie in Stellung und Anlehnung. Seitwärtsschritte und co. Helfen alles geschmeidig zu halten. Als letzte Übung, vom Boden oder als Reiter, ab auf den Springplatz! Stangenarbeit ist extrem wertvoll und sollte auch von den Freizeitreiter als Muskelaufbau und Koordinationstraining gemacht werden. Wenn das Pferd die Beine höher heben muss, werden automatisch die Bauchmuskeln benutz und wir wissen ja nun, ohne Bauchmuskeln, kein schöner Rücken.

 

Ich freue mich sehr, das Rückentraining bald mit meinem Pferd zu testen und werde euch einige Inputs weitergeben.

Eine schöne Woche wünscht euch, Xenia mit Aeringi

Eine Seitenansicht vor dem Einzug, mal schauen wie er in einem halben Jahr aussieht.
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