Der perfekte Hufverband

Ein Hufverband kommt in verschiedenen Situationen des Pferdealltags zum Zug. Doch viele Reiter und Pferdebesitzer wissen gar nicht, wie sie einen Verband an den Huf ihres Pferdes kriegen, schliesslich ist das doch die meiststrapazierte Stelle am Pferdekörper. Natürlich möchte ich nicht davon ausgehen, dass jeder Rösseler einmal ein Pferd mit einer Hufkrankheit oder –verletzung erleben muss. Aber schon nur wenn mal ein Hufeisen verloren geht (dazu nächste Woche mehr!) ist es von Vorteil wenn man weiss, wie ein stabiler Hufverband angelegt wird. Ich selber habe das natürlich im Rahmen meiner Bereiterlehre gelernt und musste zudem mein an Hufrehe erkranktes Pferd pflegen, somit habe ich einige Übung und kenne auch ein paar Tricks.

Erste Schicht
Benötigt wird: Stabile Verbandswatte oder eine BandagierunterlageEinweggummihandschuhe

 
Die erste Schicht bei einem Hufverband ist immer die Polsterung. Dazu empfehle ich stabile Verbandswatte mehrfach zu falten um so eine stabile Unterlage zu erhalten. Man kann auch eine Bandagierunterlage nehmen, allerdings ist diese nachher nicht mehr wirklich zu gebrauchen. Das gefaltete Stück Watte kann gleich an der Rolle gelassen und direkt auf den Huf gelegt werden, so dass der Rest nach vorne zeigt. Nun die Watte grosszügig um Huf und Kronrand bis ca. Mitte Fesselbein wickeln und darauf achten, dass die Fesselbeuge gut gepolstert ist. Das Ende der Watte mit einem kleinen Stück Tape ankleben. Soll der Huf im Verband möglichst vor Nässe geschützt bleiben (zum Beispiel weil bei Hufrehe eine Gipsfüllung im Huf sein muss), dann können zwei bis drei Einweggummihandschuhe über die Watte gezogen werden. Aufpassen, die Dinger reissen schnell…

Zweite Schicht
Benötigt wird: Selbstklebender Gaze-Verband

 
Um dem Hufverband die nötige Stabilität zu geben wird der bewährte, bunte, selbstklebende Gaze-Verband verwendet. Diesen so oft um den Verband wickeln bis der gesamte Huf eingepackt ist. Von der Watte sollten oben noch etwa zwei Zentimeter überstehen, damit durch den Verband keine Reibung entsteht.

Dritte Schicht
Benötigt wird: Stabiles Tape 

 
Nun kommt zuguterletzt noch die schützende Tape-Schicht auf den Verband. Mein Trick dabei, gelernt von einem Tierarzt in der Tierklinik Zürich, bastelt zuerst aus dem Tape eine quadratische, ca. 25x25 cm grosse Fläche. Diese klebt ihr nun auf die Sohle und zieht die überstehenden Stücke an der Hufwand entlang hoch. So könnt ihr ein „Gewurstel“ mit dem klebrigen Tape vermeiden. Denn nun müssen nur noch die Seitenteile des Tapequadrates festgeklebt werden. Dazu einfach ein paar Mal rund um den Huf tapen, dabei aufpassen dass ihr nicht über den Watterand hinaus kommt und das ganze gut festdrücken. Fertig ist der stabile Hufverband!
















Ein Hufverband kommt in verschiedenen Situationen zum Zug.
Doch viele Reiter und Pferdebesitzer wissen gar nicht, wie sie einen Verband an
den Huf ihres Pferdes kriegen, schliesslich ist das doch die meiststrapazierte
Stelle am Pferdekörper. Natürlich möchte ich nicht davon ausgehen, dass jeder
Rösseler einmal ein Pferd mit einer Hufkrankheit oder –verletzung erleben muss.
Aber schon nur wenn mal ein Hufeisen verloren geht (dazu nächste Woche mehr!)
ist es von Vorteil wenn man weiss, wie ein stabiler Hufverband angelegt wird.
Ich selber habe das natürlich im Rahmen meiner Bereiterlehre gelernt und musste
zudem ein an Hufrehe erkranktes Pferd pflegen, somit habe ich einige Übung und
kenne auch ein paar Tricks.

 

Erste Schicht

Benötigt wird: Stabile Verbandswatte oder eine Bandagierunterlage,
Einweggummihandschuhe



Die erste Schicht bei einem Hufverband ist immer die Polsterung. Dazu empfehle
ich stabile Verbandswatte mehrfach zu falten um so eine stabile Unterlage zu
erhalten. Man kann auch eine Bandagierunterlage nehmen, allerdings ist diese
nachher nicht mehr wirklich zu gebrauchen.

Das gefaltete Stück Watte kann gleich an der Rolle gelassen und direkt auf den
Huf gelegt werden, so dass der Rest nach vorne zeigt. Nun die Watte grosszügig
um Huf und Kronrand bis ca. Mitte Fesselbein wickeln und darauf achten, dass
die Fesselbeuge gut gepolstert ist. Das Ende der Watte mit einem kleinen Stück
Tape ankleben.

Soll der Huf im Verband möglichst vor Nässe geschützt bleiben (zum Beispiel
weil bei Hufrehe eine Gipsfüllung im Huf sein muss), dann können zwei bis drei
Einweggummihandschuhe über die Watte gezogen werden. Aufpassen, die Dinger
reissen schnell…

 

Zweite Schicht

Benötigt wird: Selbstklebender Gaze-Verband

 

Um dem Hufverband die nötige Stabilität zu geben wird der
bewährte, bunte, selbstklebende Gaze-Verband verwendet. Diesen so oft um den
Verband wickeln bis der gesamte Huf eingepackt ist. Von der Watte sollten oben
noch etwa zwei Zentimeter überstehen, damit durch den Verband keine Reibung
entsteht.

 

Dritte Schicht

Benötigt wird: Stabiles Tape („Klauentape“)

 

Nun kommt zuguterletzt noch die schützende Tape-Schicht auf
den Verband. Mein Trick dabei, gelernt von einem Tierarzt in der Tierklinik
Zürich, bastelt zuerst aus dem Tape eine quadratische, ca. 25x25 cm grosse
Fläche. Diese klebt ihr nun auf die Sohle und zieht die überstehenden Stücke an
der Hufwand entlang hoch. So könnt ihr ein „Gewurstel“ mit dem klebrigen Tape
vermeiden. Denn nun müssen nur noch die Seitenteile des Tapequadrates festgeklebt
werden. Dazu einfach ein paar Mal rund um den Huf tapen, dabei aufpassen dass
ihr nicht über den Watterand hinaus kommt und das ganze gut festdrücken. Fertig
ist der stabile Hufverband!

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