CSI Humlikon: Melanie Freimüllers grösster Sieg

Die 25-jährige Tochter des Hausherren Paul Freimüller erzielte am Maurice Lacroix CSI auf der heimischen Reitanlage in Humlikon den bisher grössten Erfolg ihrer Karriere. Mit Uppie de Lis gewann
sie das zweite Weltranglisten-Springen. 

Sie hatten Tränen der Freude in den Augen und klopfte immer wieder den Hals ihres Pferdes, während die Gratulanten
rund um Melanie Freimüller und Uppie de Lis Schlange standen. „Zuhause auf der
eigenen Anlage einen solchen Sieg zu feiern ist schon etwas ganz Besonderes“, freute sich die 25-jährige. 

Nur gerade sieben Paare hatten den diffizilen Initialparcours in dem mit 30‘000 Franken dotierten Springen fehlerfrei überwunden und sich für das einmalige Stechen qualifiziert. Selbst erfahrene Routiniers wie die britische Springreiterlegende John Whitaker oder das gut berittene Jungtalent Martin Fuchs scheiterten an dem anspruchsvollen Kurs. Auch für den Hausherren Paul Freimüller lief es im Parcours nicht nach
Wunsch. Umso nervöser war er, als er seiner Tochter im Stechen zusah. 

„Angreifen und gewinnen war schon mein Ziel“ erklärte Melanie Freimüller ihren Plan für die Barrage, zu der sie als
vierte Starterin antrat. Sie teilte ihren Ritt auf dem 13-jährigen Uppie de Lis geschickt ein. Sie wendete eng, dosierte das Risiko aber genau richtig, blieb
fehlerfrei und schlug damit die Bestzeit, die zuvor der Sieger von Vortag,
Hans-Dieter Dreher mit Cool and Easy aufgestellt hatte.

Nur die nachfolgende Jessica Kürten, mit deren Mann Eckart Melanie Freimüller einmal im Monat trainiert, wurde der
Weinländerin noch einmal gefährlich. Die in Liechtenstein lebende Irin schlug
mit dem Holländer-Hengst Arezzo ein hohes Tempo an, blieb ebenfalls ohne Abwurf, lag am Schluss aber 0,72 Sekunden hinter der Melanie Freimüller zurück,
die damit den bisher grössten Erfolg ihrer Karriere feiern konnte. Dreher und Cool and Easy wurden Dritte. Mit Fabio Crotta auf Rubina VIII sowie Beat Grandjean mit Urasinaa waren zwei weitere Schweizer im Stechen dabei. Sie
klassierten sich mit einem respektive zwei Stangenfehlern auf den Plätzen 5 und
7.  

 

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