CS Langenthal- die Idee dahinter

Warum braucht es den CS Langenthal?

Interview mit den Co-Präsidenten Marco Stauffer und Peter Schüpbach

Im letzten Jahr wurde der erste CS Langenthal mit grossem Erfolg durchgeführt. Nicht nur die Reiter sondern auch über 100 Helferinnen und Helfer hatten ein unvergessliches Erlebnis. Die Rückmeldungen waren überall sehr positiv. Die beiden Unternehmer Marco Stauffer und Peter Schüpbach sind die treibenden Kräfte hinter dem überregionalen Anlass. Was treibt die Beiden an, sich so für den Pferdesport zu engagieren?

Der CS Langenthal 2014 war ein grosser Erfolg. Was hat Euch am Besten gefallen oder was blieb hängen?

Peter Schüpbach: Zum einen die vielen Helfer, die freiwillig eine riesige Arbeit geleistet haben und den Erfolg erst möglich machten. Es herrschte eine unglaubliche Stimmung: positiv, dynamisch getrieben das Beste zu erreichen. Das hat mich tief beeindruckt.

Marco Stauffer: Wir haben in kürzester Zeit den Reitplatz saniert, ein OK zusammengestellt und ein wirklich professionelles Turnier durchgeführt. Trotz den schwierigen Wetterbedingungen war es einfach ein sehr cooler Event.

Sie beide sind stark engagierte Unternehmer und haben viel um die Ohren. Warum also noch diese zusätzliche Arbeit und vor allem Verantwortung?

Marco Stauffer: Wir wollten beweisen, dass man ein so grosses Turnier auch in Langenthal realisieren kann. Diese Herausforderung hat uns extrem angetrieben und treibt auch heute noch an für die zweite Auflage des CS Langenthal.

Es gibt ja das Pfingstspringen der drei lokalen Vereine. Warum noch ein zusätzliches Turnier?

Peter Schüpbach: Es ist richtig, dass die drei lokalen Vereine alle zwei Jahre ein Springturnier durchführen. Das traditionelle Pfingstspringen ist ein regionales Turnier mit den klassischen Prüfungen bis R/N110. Das dieses Turnier nur alle zwei Jahre durchgeführt wird und der schöne Reitplatz nicht für ein grösseres Turnier genutzt wird, fanden wir schade. Eine solche Infrastruktur lädt ja förmlich zu einem grossen Turnier ein.

Sind denn die lokalen Vereine nicht am CS Langenthal interessiert?

Marco Stauffer: Es gab ja im Vorfeld des letztjährigen Turniers verschiedene Gespräche. Diese haben uns gezeigt, dass prinzipiell bei einigen Mitgliedern der Vereine durchaus ein Interesse für ein grosses Turnier besteht, insgesamt aber die Durchführung eines CS Langenthal nicht im Fokus der Vereine liegt. Wir respektieren das und wollen deshalb durch unsere Initiative diese Lücke füllen.

Gab es deswegen Differenzen mit den Vereinen?

Marco Stauffer: Natürlich gab es auch Differenzen, denn der Platz musste insbesondere nach der Sanierung letztes Jahr gesperrt bleiben. Zudem war die Frist bis zum Turnierstart extrem kurz, und durch das schlechte Wetter wurde der Platz arg in Mitleidenschaft gezogen und musste lange Zeit gesperrt werden.

Peter Schüpbach: Wir haben viel Energie und Geld in das neue Turnier investiert. Nun beginnen die Vereine zu verstehen, dass diese Investitionen auch ihnen zu Gute kommt. Denn schlussendlich geht es um den Pferdesport, da sind wir uns alle einig.

Was sind Eure längerfristigen Ziele?

Peter Schüpbach: Wir wollen mit CS Langenthal einen Premium Anlass etablieren, der eine überregionale, vielleicht einmal eine nationale Ausstrahlung hat. Wir sind überzeugt, dass alle Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Marco Stauffer: Es ist eine grosse Herausforderung, ein so grosses Turnier auf Rasen durchzuführen. Wir wollen unsere Infrastruktur und Organisation so professionalisieren, dass wir sogar noch einen weiteren Zacken zulegen können.

Was heisst das konkret:

Marco Stauffer: Es ist kein Geheimnis: Ideal wäre, wenn man Sandplatz und Rasen kombinieren könnte und so bei schlechtem Wetter alle Möglichkeiten hätte. Damit wären aber grosse Investitionen verbunden, und die Stadt müsste langfristig den Standort für diese Art der Nutzung einplanen. Mit einer solchen Ausgangslage könnte man sicherlich nochmals einen Schritt weiter gehen.

Was wünschen Sie sich für den CS Langenthal 2015?

Peter Schüpbach: Schönes Wetter, gute Bodenverhältnisse für alle, tollen Springsport, grosses Spektakel für unsere Zuschauer und gute Unterhaltung am Abend.

Marco Stauffer: ...und das alles unfallfrei!


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