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Aufbautraining nach unserer Winterpause

Endlich! Am Wochenende ist Aeringi aus seinen vier Wochen Winterpause zurück. Wir wollten unsere Pferde ja eigentlich auf die Winterweide geben. Da Aeringi aber einen Augenpilz auflas, mussten wir das Projekt Winterpause auf Eis legen. Das unsere zwei Jungs trotzdem ein wenig Erholung haben, führten wir einfach bei uns eine Winterweide ein.

Wir haben das grosse Glück, dass wir bei uns genug Wiese haben und immer wieder neu abstecken konnten. So hatten die Pferde durchgehend Gras und genügend Platz um sich auszutoben.

Nun ist aber fertig lustig. Obwohl ich Aeringi während dem Augenpilz geritten und bewegt habe, ist er lange nicht so im Training wie vor dem ganzen Chaos. Es wird Zeit, mein Pferd wieder fit zu kriegen! Ich möchte euch hier auf die Reise mitnehmen und euch zeigen, was mein Plan ist.

Grundsätzlich sagt man, das ein Aufbautraining doppelt so lange gehen sollte wie die Pause selber. Bei vier Wochen, wären das also acht Wochen.  Die Spezialisten sagen aber auch ganz klar, dass bei einer einmonatigen Pause eigentlich nicht viel verloren geht.

Da unsere Jungs ziemlich viel Bewegung haben und sich gut selber beschäftigten, mache ich mir bezüglich dem Aufbau nicht so sorgen. Wir starten dennoch langsam.

 

Ich starte in der ersten Woche mit Fahrrad fahren. Hierzu nehme ich am liebsten den Kappzaum.

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Beim Fahrradfahren können sich die Pferde in meinen Augen fast am besten auspowern. Sie tragen keinen Reiter, bewegen sich natürlich und sind dennoch kontrolliert. Anders als, wenn man sie einfach frei rennen lässt. Fahrradfahren hilft auch meiner Fitness und wer kennt das Problem nicht, nach den Weihnachtstagen. Da helfen einige sportlichen Aktivitäten mehr ganz gut. Aeringi bewegt sich am Fahrrad super frei und macht mit. Er zeigt auch gerne verschiedene Tempovariationen, dass macht noch mehr Spass. Zuerst gehe ich nur um die zwanzig Minuten. Das steigere ich aber schnell. Ich merke, ob er gut mitmacht oder nicht.

Parallel dazu geht er an die Longe. Auch hier verwende ich meinen Kappzaum. Mal mit Ausbinder, mal ohne.

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Nach der Pause longiere ich Aeringi aber zuerst ohne Ausbinder. Er soll sich möglichst so bewegen, wie es ihm wohl ist ohne dabei in Haltung oder so zu gehen.

Wenn es von der Motivation aus passt, gehen wir noch spazieren. Mir ist es aber wirklich wichtig, dass ich sehe, dass er motiviert dabei ist und nicht müde wird. Nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Die Pause war ja auch nicht nur körperlich, sondern auch für seinen Geist.

 

Das erste Mal setze ich mich eine Woche nach Trainingsstart darauf. Ich starte mit einer lockeren halbe Stunde. Mein Motto ist, schauen was er mir anbietet. Klar sollte er jetzt nicht gerade 15 Minuten galoppieren, aber wenn er motiviert ist lasse ich ihn im Tölt und im Trab gerne ein wenig laufen. Er wird mir schon zeigen, was er gerne möchte. Hier bin ich echt ganz schön ein Bauchmensch.

Nach zwei oder drei lockeren Ausritten verlängere ich die Reitzeit, baue das Fahrradfahren aus und reite ihn auch mal auf dem Platz. Letztes Jahr waren wir nach acht Wochen Pause nach vier Wochen wieder voll im Saft. Dieses Jahr geht es wahrscheinlich schneller, die Pause war kürzer und im Verhältnis zum letzten Jahr ging er körperlich einiges fitter in die Pause.

Heute, nach vier Wochen Weide und Paddock, sieht er super aus. Hat praktisch keine Muskeln verloren. Klar, der Bauch ist ein bisschen grösser aber auch das fällt nicht ins Gewicht.

Wichtig ist, macht einen Unterschied, ob euer Pferd eine Verletzung hatte oder nur eine Pause.  Pferde die verletzungsbedingt ausfallen, brauchen ein anderes Aufbautraining! Ebenso spielt es eine grosse Rolle, ob dein Pferd wie meines sich oft bewegen konnte, mehr als sonst sogar. Steht ein Pferd eine Woche nur in der Box, muss sogar dann frisch aufgebaut werden.

Obwohl ich Aeringi in seinen Tagen in der Klinik täglich rausgenommen habe, startete ich ein kleines Aufbautraining und setzte mich nicht einfach wieder auf.

Gesunder Menschenverstand reicht eigentlich. Die, die Sport machen wissen das eigentlich. Wenn ihr zwei Wochen in den Urlaub geht, bewegt ihr euch zwar, macht aber kein Sport. Ihr könnt also nach zwei Wochen nicht direkt Vollgas geben. Die Gefahr, sich eine Zerrung oder gar einen Muskelriss zu holen wäre viel zu gross. Langsam aufbauen, gut auf den eignen Körper hören und dann klappt das schon ganz gut. Dasselbe gilt beim Pferd. Lange Schrittphasen einbauen, gutes Futter verabreichen und auch die Wetterverhältnisse einrechnen.

Ein kleiner Tipp für alle, die ihr Pferd im Winter in die Pause geben. Für einen einfacheren Aufbau empfehle ich euch die Back on Track Artikel für Pferde. Ich weiss, sie sind nicht gerade günstig, aber das ist eine Investition, die sich wirklich lohnt.

Wir sind im Besitz von einer Back on Track Abschwitzdecke. Sie hilft nach dem Training die Muskeln zu regenerieren.

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Vor dem Reiten benutzen wir unseren Rückenwärmer Royal, ebenfalls von Back on Track.

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Der Keramikstoff in den Back on Track Produkten kann die Körperwärme reflektieren und sorgt für ein wohlig, warmes Gefühl. Die reflektierte Wärme kann Muskelverspannungen vorbeugen und auch lösen. Da die Blutzirkulation verbessert wird, beugen wir auch Muskelkater vor.

Ich freue mich sehr, dass Aeringi zurück im Training ist und wir unser Ziel, ende Februar auf dem Eis zu tollen, näher kommen. Da nehme ich euch natürlich auch mit! Seit gespannt, wir sind es auch!

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Xenia mit Aeringi

Tags: Xenia Heiden
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