Apassionata – Die goldene Spur

Text und Bilder - Evelyne Gfeller, reitsport.ch Community Botschafterin 

Ende März 2015 war es wieder einmal soweit, die erfolgreiche Pferdeshow Apassionata machte Halt in der Schweiz, genauer gesagt, in der St. Jakobshalle in Basel. Voller Vorfreude strömten grosse und kleine Pferdefreunde hin, um die wunderschönen Pferde aus allen Rassen mit ihren Darbietungen zu bestaunen.

Die Geschichte handelt von Pierre und einer schönen, rätselhaften Frau in einem Gemälde, welche durch die Show hindurch begleiten und die Welt bereisen. Der Beginn macht Bartolo Messina mit einer kleinen Kostprobe seiner Freiheitsdressur, gefolgt von der beeindruckenden Friesenquadrille mit den aufwändig genähten Kostümen. Zu bestaunen gibt es auch die schönen PRE’s der spanischen Hofreitschule in den Lektionen der Hohen Schule der Dressurkunst, sowie das Trio mit der traditionellen spanischen Reitweise Doma Vaquera. Die drei verstehen es geschickt, mit der Garrocha, einer 3 Meter langen Stange zu tanzen und ihre Pferde gekonnt darum herum und unten durch zu wenden, brennende Stangenspitzen inklusive.

Als Hingucker schlechthin kommen die Trickreiter in den ägyptischen Gewänder daher. Atemberaubende Akrobatik wie Kopfstand, ab- und wieder aufspringen, verkehrt aufsitzen, zwischen den Pferdebeinen durchklettern und das alles wohlgemerkt in vollem Galopp - den Zuschauern stockt der Atem. Zwischen all den Männern fällt eine junge Frau namens Sabrina Hasta Luego auf, welche den Jungs in Sachen Tricks auf dem Pferd keineswegs nachsteht und einen perfekten Spagat auf zwei Pferden demonstriert, dass man sich kaum hinzuschauen traut. Der „Sternenreiter“ Laury Tisseur begeistert ebenfalls. Steht er doch auf zwei Pferderücken und lenkt dazu noch ein weiteres Pferdepaar vor sich hin, als wäre das nicht schwierig genug, springen alle noch mehrmals über Hindernisse.

Zwischen den Highlight der Show gibt es immer wieder Tanzdarbietungen und auch die kleineren Rassen wie die Shetlandponys und die Esel haben ihren Auftritt mit Dressurlektionen und Kunststücken, welche sie einwandfrei und unter viel Applaus demonstrieren. Von den Ponys, über die Araber, Quarter Horse bis hin zu den Postier Bretonen und Shire Horses gibt es eine Menge Pferderassen zu bestaunen, welchen man nicht jeden Tag begegnet. Mit der imposanten Musik und den träumerischen Bühnenbildern werden die Zuschauer fast zwei Stunden lang in den Bann gezogen, von welchem man sich zum Schluss nur ungerne wieder löst.

Die Show gastiert noch bis Juni an mehreren Orten in Deutschland und startet dann ab Oktober mit einem neuen Motto namens „Im Bann des Spiegels“ eine neue Tournee, im November mit Halt in Biel und im März nächstes Jahr wieder in Basel.

Text und Bilder - Evelyne Gfeller, reitsport.ch Community Botschafterin 

Das könnte Dich auch interessieren‚‚

(0) Kommentare

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.