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Abwechslungsreich durch den Winter

Jetzt kommen sie wieder, die kalten und dunkeln Tage. Verfügt man über eine Halle, ist dies kein Problem. Die dunkeln und nassen Stunden werden so überbrückt und am Wochenende kann man einen ausgedehnten Ausritt geniessen. Aber was ist wenn keine Halle vorhanden ist? Genau um das geht es in meinem Beitrag. Ich möchte euch einige Möglichkeiten zeigen, den Winter auch ohne Halle abwechslungsreich und motiviert zu überstehen.

Wenn der Reitplatz mit Magnesium behandelt wird und es keinen Schnee hat, ist er relativ lange benutzbar. Auch wenn er etwas angefroren ist oder nur wenig Schnee hat, kann man verschiede Sachen machen. Eine Möglichkeit ist Doppellonge/Langzügelarbeit im Schritt und evtl. Trab. An der Doppellonge können viele Übungen, welche auch geritten werden, absolviert werden. Von der Schlangenlinie bis hin zu Seitengängen ist alles möglich. Es können auch Stangen und Dualgassen eingebaut werden. Nebst der Doppellonge ist die Boden- und Freiarbeit eine Variante mit extrem vielen Möglichkeiten. Diese Art von Training hat leider bei vielen Reitern einen schlechten Ruf bzw. wird als „Pause“ oder nicht effektiv  abgestempelt. Werden die Übungen jedoch sinnvoll aufgebaut und korrekt ausgeführt, haben sie durchaus einen Trainingseffekt. Dieser Effekt ist sowohl physisch als auch psychisch. Auch da kann die korrekte Stellung/Biegung, Hinter- und Vorhandwendung, Seitengänge, korrektes Rückwärtsrichten, Lastaufnahme etc. erarbeitet werden.  Bei der Bodenarbeit baue ich ab und zu verschiedene Hindernisse wie Flattervorhang, Blache, Matratze, Petflaschengang, ein Podest etc. mit ein. Das ist eine zusätzliche Abwechslung und bringt erstaunlich viel :) Wer es etwas exotischer mag, kann zusätzlich Zirkuslektionen erarbeiten. „Die Bergziege“, der Spanische Gruss/Schritt oder das Kompliment haben durchaus ihre Berechtigung. Natürlich gibt es noch weitere. Will man „nur“ den Kopf beschäftigen eignen sich „Blödeleien“ wie Nicken, Nein-sagen, Lachen, Küsschen geben usw.

Gerade zu Beginn ist es wichtig solche Sachen richtig zu trainieren, damit sich daraus keine Unarten entwickeln. Im Youtube gibt es super Videos, auch gibt es verscheiden Foren zu diesem Thema. Trotzdem sollte ab und an ein Trainer darauf schauen um individuell beurteilen zu können. Auch sind meiner Meinung nach nicht alle Tricks und Übungen für alle Pferde geeignet. Ihr dürft mich gerne kontaktieren (www.lindahue.ch). Eine weitere Trainingsmethode ist die Equikinetik von Michael Geitner. Ich persönlich finde sie etwas langweilig und eintönig. Aber gerade im Winter ist es eine Möglichkeit um Muskeln zu erhalten und aufzubauen. Und wenn man das Training bzw. die Pausentage abwechslungsreich gestaltet geht es. Nun habt ihr bereits einige Trainingsvarianten. Viele dieser Methoden kann man auch bei gefrorenem Boden (wenn diese eben ist) oder Schnee machen. Ein kleiner Tipp: Ein guter Winterbeschlag hilft.

Falls es wirklich nicht mehr möglich ist auf dem Platz/der Wiese zu arbeiten, verlege ich das Training ins Gelände. Was gibt es schöneres als einen Galopp im Schnee, welcher auch noch Kraft und Ausdauer trainiert? Aber zugegebener Massen 7x in der Woche wird auch dieser sehr eintönig. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten: Einen Spaziergang, bei dem man wunderbar Bodenarbeitselemente und/oder Zirkustricks einbauen kann, wenn es der Boden zulässt klettern mit dem Pferd (geritten oder geführt), joggen, Seitengänge auf den Wegen, Volten- und Slalom um die Bäume, Skijöring etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Gegen die Dunkelheit gibt es eigentlich nur einen Tipp: macht euch gut sichtbar und kauft eine gute Stirnlampe. Ich war (bin) ein ziemlicher Angsthase wenn ich alleine in den Wald muss. Aber traut euch und mit der Zeit ist es gar nicht mehr so schlimm!

Nun wünsche ich euch viel Spass beim Ausprobieren der vielen Möglichkeiten. Gerne dürft ihr eure Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren teilen.

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